Am Aschermittwoch, 18.02.2026, beginnen wir die österliche Bußzeit. Dieser Tag ist neben dem Karfreitag ein gebotener Fast- und Abstinenztag. Das Aschenkreuz kann an diesem Tag morgens im Schülergottesdienst um 8.00 Uhr empfangen werden oder in der Abendmesse abends um 19.00 Uhr. Für die hl. Messe um 8.00 Uhr erhalten Schüler in Hessen Unterrichtsbefreiung.
Die Asche wird aus den gesegneten Palmzweigen des Vorjahres bereitet und dem einzelnen Gläubigen aufgelegt. Außer den traditionellen Begleitworten, die an die Vertreibung aus dem Paradies erinnern („Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“, vgl. Gen 3,19), kann auch der programmatische Aufruf Jesu in Mk 1,15 gesprochen werden: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium!“ Der Aschenritus findet in der hl. Messe nach der Predigt statt. Der Aschermittwoch erinnert uns an unsere Vergänglichkeit. Umso wichtiger ist es, die Fastenzeit zur Erneuerung zu nutzen, damit wir vorbereitet sind, wenn der Herr uns aus dieser Welt abberuft. In der Fastenzeit feiern wir an den ersten drei Dienstagen (24.2., 3.3. und 10.3.) die heilige Messe bereits um 6.00 Uhr. An den Sonntagen in der Fastenzeit beten wir um 14.30 Uhr den Kreuzweg an verschiedenen Orten, beginnend am 1. Fastensonntag in der Christus-Erlöser-Kirche. Im Schott-Messbuch heißt es zur österlichen Bußzeit: „Fastenzeit heißt nicht nur, weniger essen und trinken, sondern grundsätzlich weniger für sich selbst fordern und verbrauchen. Der Sinn: Der ganze Mensch soll frei werden und sich selbst wiederfinden; er soll das einüben und verwirklichen, was wir durch die Taufe geworden sind: ein neuer Mensch, in dem Christus sichtbar wird. Das Gesetz Christi heißt: nicht fordern, sondern schenken; loslassen, sich selber lassen und wie durch den Tod hindurch das neue, größere Leben gewinnen.“ Es ist gut, sich im Vorfeld der Fastenzeit genau zu überlegen, worin der Verzicht bestehen soll, auch wenn es einem nicht leicht fällt. Dabei dürfen wir darauf vertrauen, dass unser Herr Jesus Christus uns Segen und Gnade schenkt, wenn wir durch Fasten, Gebet und gute Werke den Weg der inneren Erneuerung gehen. Die Evangelien berichten davon, dass Jesus selbst 40 Tage in der Wüste gefastet hat.