Hier die neugewählten Mitglieder des PGR

Baunataler Nachrichten

Christus-Erlöser-Kirche Baunatal

Christus-Erlöser-Kirche Baunatal

Pfarramt: Maximilian-Kolbe-Straße 8, 34225 Baunatal-Altenbauna; Telefon: 0561-494704, Telefax: 0561-494747; Internet: http://www.christus-erloeser-baunatal.de; E-Mail: christus-erloeser-baunatal@pfarrei.bistum-fulda.de; Spendenkonto IBAN: DE68 5206 4156 0000 1096 22, BIC: GENODEF1BTA

 

Woche 14/2020

Gottesdienste vom 25.03.2020 - 05.04.2020

Gottesdienste fallen leider aus!

Das Bistum Fulda hat am letzten Samstag mit sofortiger Wirkung alle öffentlichen Eucharistiefeiern und weitere liturgische Feiern untersagt. Diese Regelung gilt bis zum 3. April. Rechtzeitig vor dem 3. April wird die Bistumsleitung neu entscheiden, ob und inwiefern diese Regelung fortgesetzt werden muss. Priester können unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Eucharistie weiter feiern. Dabei sollen sie die Anliegen der Gemeinde betend vor Gott bringen. Der Wegfall der öffentlichen Gottesdienste ist ein großer Einschnitt in das kirchliche Leben, wie wir es in den letzten siebzig Jahren gewohnt waren. Bischof Dr. Gerber ist bewusst, dass dieser Schritt das geistliche Leben der Gläubigen erheblich einschränkt. Derzeit habe jedoch Vorrang, der Ausbreitung des Corona-Virus durch die Zusammenkunft von Menschen nicht weiter Vorschub zu leisten. Unser Bischof hatte bereits am 13.3. bis auf Weiteres die Gläubigen im Bistum Fulda von der Sonntagspflicht entbunden.

Die Pfarrkirchen sollen gemäß den Möglichkeiten vor Ort für das persönliche Gebet geöffnet bleiben. In den kommenden Tagen will das Bistum Fulda ergänzend zu den bereits auf der Homepage aufgeführten Angeboten ein eigenes und nach Möglichkeit tägliches Gottesdienstangebot über das Internet einrichten. Aktuelle Informationen dazu sind auf der Homepage des Bistums zu finden.

Beerdigungen finden weiterhin statt, wobei die Vorgaben der zuständigen staatlichen und kommunalen Behörden einzuhalten sind. Der Dienst an den Alten, Kranken und Sterbenden ist weiterhin Aufgabe derer, die hierzu einen Seelsorgeauftrag erhalten haben.

Nun ist jeder einzelne auch in unserer Gemeinde aufgerufen, den Glauben unter den veränderten Bedingungen kraftvoll zu leben. Das persönliche Gebet und das religiöse Miteinander in der Familie haben eine große Bedeutung. Dabei kann das Wort Gottes eine große Kraft entfalten, wenn wir es neu als Reichtum für unser Leben zu entdecken suchen.

Nicht zu unterschätzen für einen lebendigen Glauben in diesen Tagen ist unsere tagsüber geöffnete Christus-Erlöser-Kirche. Das Verweilen im Gebet (z.B. Angelusgebet), das Anzünden von Opferkerzen, eine gute Beichte oder einfach Momente der Stille können viel Kraft schenken.

Eine Stellungnahme unseres Bischofs finden Sie im oberen Kasten "Aktuelle Pressemeldungen des Bistums". Von dort werden Sie auf die Bistumsseite geleitet, der Sie aktuelle Informationen entnehmen können. 


Die tagsüber geöffnete Christus-Erlöser-Kirche

Liebe Gemeinde!

Vieles ist uns in diesen Wochen genommen: die gemeinsame Feier der hl. Eucharistie und das schöne Miteinander in den Unterrichtsstunden und bei den wöchentlichen Aktivitäten der verschiedenen Gruppen unseres Gemeindelebens. Zugleich spüren wir die existentiellen Sorgen vieler Gemeindemitglieder und die große Unsicherheit, wie es in den nächsten Wochen und Monaten weiter gehen wird.     

Am Aschermittwoch haben wir zu Beginn der Fastenzeit gesungen: „Jetzt ist die große Gnadenzeit, jetzt kehret heim ihr Sünder. …“ Gerade die Fastenzeit des Jahres 2020 kann bei allen bedrückenden Erfahrungen zu einer besonderen Gnadenzeit für unsere Gemeinde werden. Die äußeren Umstände zwingen uns geradezu innezuhalten und den Fragen der Fastenzeit nachzugehen: Auf was kann ich verzichten? Was ist wirklich wichtig im Leben?

Nehmen wir die neue Situation innerlich ganz an und haben wir das Vertrauen, dass Gott jeden einzelnen auf seinem Glaubensweg weiter führen will und seine Gnaden auch in dieser Zeit nicht fehlen werden. Jeder ist eingeladen, den Glauben durch das persönliche Gebet, durch das religiöse Miteinander in der Familie und durch die vielen religiösen Angebote in den Medien zu Hause zu leben.

Vieles ist uns in diesen Wochen genommen, aber die Christus-Erlöser-Kirche steht allen offen. Wir sind eingeladen zum persönlichen Gebet, zur (eucharistischen) Anbetung, zu einer guttuenden Beichte, zum Entzünden von Opferkerzen oder einfach zur Stille. In unserer Pfarrkirche gibt es aktuelle Informationen. Wertvolle Gebetshilfen für diese Zeit liegen zum Mitnehmen bereit.

Beten wir füreinander und haben wir einen Blick für diejenigen, die unsere Hilfe besonders brauchen. Der abgedruckte Brief unseres Bischofs vom Josefstag gibt hierzu zahlreichen Anregungen. Als Pfarrer bin ich weiter für Sie erreichbar. Die Seelsorge bleibt! Ich wünsche Ihnen allen Gottes reichen Segen!

                                                                        J. Rabanus, Pfarrer     

           

Gemeinsames Fürbittgebet in unserer Gemeinde

Mit diesen Fürbitten, die zu Hause gebetet werden können, sind wir untereinander im Gebet verbunden. Jede Woche gibt es nun neue Fürbitten in den Baunataler Nachrichten für das persönliche Gebet.

1. Begleite uns auf unserem Weg durch diese Fastenzeit und reinige unsere Herzen, damit wir als neue Menschen das Osterfest begehen können.

Christus, höre uns.

2. Befreie uns von den Übeln der Corona-Epidemie und schenke unserem Land ein neues Wohlergehen.

Christus, höre uns.

3. Stärke all unsere kranken und alten Gemeindemitglieder, die in diesen Tagen auf den Besuch von Angehörigen verzichten müssen.

Christus, höre uns.

4. Segne unsere Familien, damit sie in Zeiten verminderter äußerer Aktivitäten eine gute Form des Miteinanders leben können und die gemeinsam verbrachte Zeit als Geschenk erfahren.

Christus, höre uns.

5. Hilf unserer Gemeinde den Glauben innig zu leben und durch das Gebet untereinander verbunden zu bleiben.

Christus, höre uns.

6. Nimm unsere verstorbenen Wohltäter und Angehörigen in die Freude des Himmels auf und tröste alle, die um einen lieben Menschen trauern.

Christus, höre uns.          

Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir! Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir! Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir!           

Gebet des hl. Nikolaus von Flüe

                   (1417-1487), Patron der Schweiz

                                                           

Mittwoch, 25.03.2020



 

Donnerstag, 26.03.2020




 

Freitag, 27.03.2020




 

Samstag, 28.03.2020



 

Sonntag, 29.03.2020 5. Fastensonntag



 

Montag, 30.03.2020



 

Dienstag, 31.03.2020



 

Mittwoch, 01.04.2020



 

Donnerstag, 02.04.2020




 

Freitag, 03.04.2020



 

Samstag, 04.04.2020


        


 

Sonntag, 05.04.2020 6. Fastensonntag



 
Gebetsanliegen des Papstes

Gebetsanliegen des Papstes

Wir beten, dass jene, die unter Suchterkrankungen leiden, Hilfe und Beistand bekommen.

 

Kollekten



 

Kirchbus

Kirchbusfahrplan

bei Bedarf: Rengershausen, Evangelische

               Kirche
10.00 Uhr Altenbauna, Lindenallee 31

10.02 Uhr Altenbauna, Dachsbergstr. 3

10.08 Uhr Ritter Straße/ Krauthöfe


Kirchbusfahrer



 

Gruppen - Räte - Sakramentenvorbereitung

Sakramentenvorbereitung

Erstkommunionvorbereitung :

fällt aus


 

Seniorenkreis

fällt aus


 

Kirchenchor

fällt aus


 

Frauengemeinschaft

fällt aus


 

Messdienerstunde

fällt aus

 

Bibelgespräch

fällt aus


 

Jugendtreff

fällt aus


 

Weitere Mitteilungen

Empfang der heiligen Kommunion

Der übliche Besuch unserer Hauskranken am Herz-Jesu-Freitag zwecks Spendung der hl. Kommunion entfällt im April. In dringenden Fällen und unter Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen sind die Krankensalbung und der Empfang der heiligen Kommunion möglich. Näheres ist mit dem Pfarrer abzusprechen.      


Beichtgelegenheit

Unter bestimmten Auflagen ist der Empfang des Sakramentes der heiligen Beichte weiterhin möglich. Der Priester sitzt in einem größeren Raum hinter einer Stellwand, so dass die Anonymität gewahrt bleibt. Dies ist mit Ausnahme der St.-Pius-Kirche zu den gewohnten Zeiten oder nach telefonischer Absprache möglich.       


Erreichbarkeit im Pfarrbüro

Unser Bistum hat angeordnet, dass wegen der aktuellen Ausbreitung des Corona-Virus das Pfarrbüro für den Publikumsverkehr geschlossen bleibt. Zu den üblichen Dienstzeiten des Pfarrbüros ist eine Kontaktaufnahme per Telefon, per Fax oder per Email möglich. Eine ähnliche Regelung gilt für das Generalvikariat in Fulda


Pilgerfahrt nach Polen im Oktober

Erfreulicherweise gibt es viele Anmeldungen für unsere Pilgerfahrt nach Polen in der ersten Ferienwoche der Herbstferien, so dass die Fahrt stattfinden kann, sofern es die gesamtgesellschaftlichen Umstände zulassen. Ein erstes Treffen mit weiteren Informationen für alle teilnehmenden Pilger wird es zu gegebener Zeit geben.


Brief unseres Bischofs vom 19. März

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Fulda,

durch die aktuelle Krise sind wir zusammen mit Menschen auf der ganzen Welt sehr herausgefordert. Viele von uns trifft dies existenziell, etwa weil sie an Vorerkrankungen leiden oder aufgrund ihres Alters besonders gefährdet sind. Andere machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz oder ihr Einkommen und wissen nicht, wie sie ihren familiären Alltag bewältigen können.

Wir erleben derzeit eine höchst widersprüchliche Situation: Vom Verstand her wissen wir, dass wir unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum einschränken müssen. Von unseren Gefühlen her spüren wir dagegen, dass wir – mehr denn je – auf unmittelbare mitmenschliche Kontakte angewiesen sind. Auch vor diesem Hintergrund ist es mir sehr schwergefallen, bereits am Samstag, dem 14. März, die öffentliche Feier von Gottesdiensten zu  untersagen. Viele haben sofort mit Verständnis reagiert, manche haben aber auch andere Gefühle zum Ausdruck gebracht: Trauer, Enttäuschung, bisweilen auch Wut und Ärger. Ich interpretiere das als ein sehr wichtiges Zeichen: Denn diese Reaktionen zeigen, wie wertvoll uns die gemeinschaftliche Feier der Eucharistie ist und wie sehr wir sie gerade jetzt als Kraftquelle ersehnen.

Inzwischen geben das auch die notwendigen staatlichen Einschränkungen vor. Nun sind wir herausgefordert, damit zu leben – und das auf unbestimmte Zeit. Eine ganze Reihe von konkreten Regelungen gilt es zu treffen. Dazu habe ich un-seren Pfarrern ein eigenes Schreiben zukommen lassen, mit Punkten, die jetzt zu beachten sind. Bei allen Einschränkungen bitte ich nicht nur um Ihr Verständnis, sondern auch um Ihre aktive Unterstützung! Wir sind gefordert, in Solidarität auf vieles zu verzichten, was uns wertvoll ist. Dankbar bin ich allen, die an irgendeiner Stelle im Bistum im Dienst am Nächsten sowie im administrativen Bereich einen sehr großen Einsatz zeigen.

Gleichzeitig mit den vielen praktischen Regelungen, die nun Ihren Alltag prägen, stellt sich die Frage: Was bedeutet all das für unseren Weg als Glaubende? Was bedeutet all das für unser geistliches Leben? Drei Impulse möchte ich uns heute mit auf den Weg in die nächsten Tage geben.

1. Unsere Kirche lebt von sichtbaren Zeichen. Sie nährt sich aus der Eucharistie. Wir glauben, dass sich uns der Herr in der Gestalt von Brot und Wein schenkt. „Seid, was ihr seht, und empfangt, was ihr seid!“ – So formuliert es der heilige Augustinus in einer Osterpredigt für Neugetaufte (Sermo 272). Als Kirche sind wir Leib Christi und damit als ein Organismus miteinander vernetzt und aufeinander verwiesen. Was die einen tun, wirkt sich auf die anderen aus. Im Bereich der tätigen Nächstenliebe leuchtet uns das ein: Wo Menschen sich engagieren, kommt dies anderen zugute.

Doch das gilt auch für die Feier der Heiligen Messe, für jeden Gottesdienst und auch für das persönliche Gebet. Im dritten Hochgebet betet der Priester nach der Wandlung: „Beschütze deine Kirche auf ihrem Weg durch die Zeit und stärke sie im Glauben und in der Liebe“ – dann werden Papst, Bischöfe, Priester und das ganze Volk Gottes genannt. Wenn ich jetzt in diesen Tagen hier im Bischofshaus die Eucharistie feiere, dann fühle ich mich besonders mit Ihnen verbunden. Mich hat auch schon eine ganze Reihe von Aussagen von Pfarrern erreicht, dass sie sich während des im kleinsten Kreis gefeierten Gottesdienstes in sehr intensiver Weise mit ihren Gemeinden verbunden wissen. Mancher von uns schaut ja dann sehnsüchtig in Richtung Kirche und denkt: „Da wäre ich jetzt auch gerne dabei.“ Aus dieser Sehnsucht kann ja auch die Gewissheit erwachsen: „Ich bin dabei – nur anders als sonst.“

Unsere Verbundenheit zeigt sich in weiteren Formen, etwa im Beten von Laudes und Vesper. Jeden Tag beten unzählige Menschen auf der ganzen Welt die gleichen Texte. Auch im persönlich gestalteten Gebet können wir die Anliegen der an-deren Menschen vor Gott tragen und uns auch so miteinander vernetzen. Für mich selbst ist es in diesen Tagen eine große Inspiration, mich mit anderen Menschen geistlich auszutauschen. Das geschieht vor allem via Internet mit einer ent-sprechend eingerichteten Gruppe. Wir erzählen einander: Was haben wir heute erlebt? Welche Aussagen und Bilder klingen in uns nach? Was sagt das für meinen weiteren Weg als Christ? Ich lade Sie ein, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten hier kreativ zu werden und solch einen Austausch einzuüben. In den letzten Tagen erzählen mir viele junge Menschen, wie sie sich über Soziale Medien vernetzen, auch um gemeinsam zu beten. Warum nicht jetzt intensiver Telefonate pflegen oder auch eine Telefonkonferenz einrichten lassen? Diejenigen von uns, die nicht so mit der modernen Technik vertraut sind, können sich von Jüngeren unterstützen lassen.

2. Der Weg der Nachfolge Jesu ist ein Weg der Solidarität. In der Krise zeigt sich, aus welchen Werten Menschen leben. Keine Frage: Es ist die erste Aufgabe, für den Schutz der mir unmittelbar anvertrauten Menschen zu sorgen. Zugleich sind wir aber auch herausgefordert, uns denen zuzuwenden, die jetzt auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Wer in meiner Umgebung braucht konkrete Hilfe? Wer erfährt seine Einsamkeit jetzt noch stärker als ohnehin schon?

Die derzeitigen Maßnahmen schränken die Möglichkeiten deutlich ein, sich unmittelbar zu begegnen. Aber werden wir im Rahmen dessen kreativ, was angesichts der Ausbreitung der Epidemie klug ist! Wem hilft es, dass wir sie oder ihn anrufen? Wer wartet gerade jetzt auf ein längeres Telefonat? Wem könnten wir wieder einmal einen Brief schreiben? Wem kann ich beim Einkaufen helfen? Oder: Wie können wir uns gegenseitig unterstützen, ein geistliches Leben zu Hause zu führen? Vieles ist möglich! Tauschen wir unsere Ideen aus! Wir werden versu-chen, über unsere Homepage www.bistum-fulda.de Anregungen und Praxisbeispiele zur Verfügung zu stellen.

3. Wir sind auf dem Weg auf Ostern zu. Wir müssen damit rechnen, dass wir über die Osterfeiertage bezüglich der Gottesdienste eine ähnliche Situation haben werden wie jetzt. Viele fragen sich: Wie kann ich da Ostern feiern, wenn die gewohn-ten Liturgien so nicht möglich sind? Wir spüren in diesen Tagen stärker: Dass wir als Kirche aus dem Ostergeheimnis leben, ist tief in unserer Seele verwurzelt. Es drängt uns danach, dies auch zu erleben in der Feier der Kar- und Ostergottesdienste. Wir sehnen uns danach, die besonderen Riten des sogenannten Österlichen Triduums, also der Tage von Gründonnerstag bis Ostern, mitzufeiern. Diese Möglichkeit gibt es nur einmal im Jahr – und in diesem Jahr werden wir sie mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in der gewohnten Weise feiern können.

In dieser Situation kam mir der Gedanke: Könnte nicht gerade in dieser Erfahrung ein neuer Zugang zu Ostern liegen? Die Frauen und Männer, die sich damals mit Jesus auf den Weg nach Jerusalem machten, sie hatten ihre klare Vorstellung, wie sie dort in der Tradition Israels das Pessach feiern würden. Und doch: Es kommt alles anders in jener Nacht des letzten Abendmahls. Eben noch war da der schön hergerichtete Fest-saal – jetzt finden sich die Jünger in einem dunklen Garten am Ölberg wieder.

In dieser Situation stellt Jesus die Frage: „Wen sucht ihr?“ (Joh 18,4) Nicht nur diejenigen, die mit Judas kommen, sondern auch seine Jünger hören diese Frage. Vielleicht haben sie im Stillen gedacht: „Wir hätten dich lieber im vertrauten Umfeld gesucht; beim Pessach-Mahl, wie wir es seit Kindesbeinen an gefeiert haben; am heimatlichen See, mit dem wir selbst im Sturm vertraut sind; auf jeden Fall nicht hier, am Ölberg, in dieser rauen Wirklichkeit, die uns völlig fremd ist.“ Ob diese Frage „Wen sucht ihr?“ nicht gerade auch jetzt, auf dem Weg nach Ostern, gilt? Ich bin von einem Auftrag überzeugt, dem wir aktuell unsere ganze Aufmerksamkeit im Gebet und in der konkreten Begegnung mit Menschen in Not widmen sollten: Suchen wir Gott als den, der handelt, auch jenseits unserer Vorstellungskraft! Suchen wir IHN, der sich uns zeigen wird wie damals in der Nacht des Karfreitags, im Aushalten der Leere des Karsamstags und in der langsam wachsenden Zuversicht des Ostermorgens.

Ich wünsche uns allen, dass die vor uns liegende Zeit eine Zeit der österlichen Suche wird. Wir wissen nicht, was die kommenden Tage und Wochen noch von uns fordern werden. Aber in aller Not und Dunkelheit wird es dennoch Momente der Auferstehung geben, in denen Gott zu uns spricht: Ich bin der „Ich bin da“ (Ex 3,14) – und in denen uns Jesus als der Auferstandene begegnet, der uns Orientierung gibt: „Ich bin es.“ (Joh 18,5)

Wir sind miteinander im Gebet verbunden!

Ihr + Michael Gerber

Bischof von Fulda

 



Kollekte für das Hilfswerk Misereor am 29. März

Die jährliche Kollekte für Misereor findet immer am 5. Fastensonntag statt. Da die Gottesdienste diesmal entfallen, ist keine Kollekte möglich. Es können Spendengelder auf unser Konto bei der Raiffeisenbank überwiesen werden oder im Pfarramt abgegeben werden. In unserer geöffneten Kirche liegen Spendentüten zum Mitnehmen bereit. Bei allen Bedrängnissen, die wir gegenwärtig erleben, wollen wir die Armen in anderen Ländern nicht vergessen.     

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Misereor-Fastenaktion 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

„Gib Frieden!“ – Dieser Aufruf prägt die diesjährige Fastenaktion von Misereor. In Deutschland leben wir seit 75 Jahren im Frieden. Gott sei Dank! Doch Friede hat keinen unbegrenzten Garantieanspruch. Wir Menschen müssen ihn immer wieder erstreben, neu erringen und mit Leben füllen. Das gilt in Europa wie in der Welt.

Der Krieg in Syrien, der schon mehr als acht Jahre andauert, hat bereits 500.000 Menschen das Leben gekostet. Auf der Suche nach Sicherheit und Zuflucht haben mehr als 5,5 Millionen Syrer ihr Land verlassen, weitere 6,5 Millionen sind zu Vertriebenen im eigenen Land geworden.

Misereor hilft in Syrien und den umliegenden Ländern Not zu lindern und leistet wichtige Beiträge, ein friedliches Miteinander in dieser Region wieder aufzubauen. Dafür sind Bildung, gesundheitliche Basisdienste und psychosoziale Begleitung wichtig. Viele traumatisierte Menschen müssen ihre Gewalterfahrungen verarbeiten, um wieder Kraft für die Bewältigung ihres Alltags zu schöpfen und den Blick in die Zukunft richten zu können. Versöhnungsbereitschaft und Vertrauen sollen wieder wachsen.

„Gib Frieden!“ Dieses Leitwort ruft uns alle zum Handeln auf. Wir Bischöfe bitten Sie: Tragen Sie die Friedensbotschaft der Fastenaktion in Ihre Gemeinde! Unterstützen Sie die Opfer der Kriege mit Ihrem Gebet und die Friedensarbeit der Kirche mit einer großherzigen Spende.

Fulda, den 26.09.2019                       Für das Bistum Fulda

                                                          Bischof Dr. Michael Gerber









 

Besondere Termine

Diese Woche
Nächste Woche





Sakramente

Erstkommunion
Firmvorbereitung

Erst kommunionvorbereitung 2019/2020 :


fällt aus!





Pfarrgemeinde

Pfarrgemeinde
Weltkirche

Pilgerfahrt nach Polen im Oktober

Erfreulicherweise gibt es viele Anmeldungen für unsere Pilgerfahrt nach Polen in der ersten Ferienwoche der Herbstferien, so dass die Fahrt stattfinden kann, sofern es die gesamtgesellschaftlichen Umstände zulassen. Ein erstes Treffen mit weiteren Informationen für alle teilnehmenden Pilger wird es zu gegebener Zeit geben

Kollekte für das Hilfswerk Misereor am 29. März

Die jährliche Kollekte für Misereor findet immer am 5. Fastensonntag statt. Da die Gottesdienste diesmal entfallen, ist keine Kollekte möglich. Es können Spendengelder auf unser Konto bei der Raiffeisenbank überwiesen werden oder im Pfarramt abgegeben werden. In unserer geöffneten Kirche liegen Spendentüten zum Mitnehmen bereit. Bei allen Bedrängnissen, die wir gegenwärtig erleben, wollen wir die Armen in anderen Ländern nicht vergessen.     

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Misereor-Fastenaktion 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

„Gib Frieden!“ – Dieser Aufruf prägt die diesjährige Fastenaktion von Misereor. In Deutschland leben wir seit 75 Jahren im Frieden. Gott sei Dank! Doch Friede hat keinen unbegrenzten Garantieanspruch. Wir Menschen müssen ihn immer wieder erstreben, neu erringen und mit Leben füllen. Das gilt in Europa wie in der Welt.

Der Krieg in Syrien, der schon mehr als acht Jahre andauert, hat bereits 500.000 Menschen das Leben gekostet. Auf der Suche nach Sicherheit und Zuflucht haben mehr als 5,5 Millionen Syrer ihr Land verlassen, weitere 6,5 Millionen sind zu Vertriebenen im eigenen Land geworden.

Misereor hilft in Syrien und den umliegenden Ländern Not zu lindern und leistet wichtige Beiträge, ein friedliches Miteinander in dieser Region wieder aufzubauen. Dafür sind Bildung, gesundheitliche Basisdienste und psychosoziale Begleitung wichtig. Viele traumatisierte Menschen müssen ihre Gewalterfahrungen verarbeiten, um wieder Kraft für die Bewältigung ihres Alltags zu schöpfen und den Blick in die Zukunft richten zu können. Versöhnungsbereitschaft und Vertrauen sollen wieder wachsen.

„Gib Frieden!“ Dieses Leitwort ruft uns alle zum Handeln auf. Wir Bischöfe bitten Sie: Tragen Sie die Friedensbotschaft der Fastenaktion in Ihre Gemeinde! Unterstützen Sie die Opfer der Kriege mit Ihrem Gebet und die Friedensarbeit der Kirche mit einer großherzigen Spende.

Fulda, den 26.09.2019                      

Anbetung

Anbetung am Freitag

Anbetung am Freitag

Auch in neuen Jahr werden wir einmal im Monat stille eucharistische Anbetung halten. Nach der Abendmesse freitags um 18 Uhr ist eine Stunde bis 20 Uhr eucharistische Anbetung in Stille. Die Termine im ersten Halbjahr sind: 17.01.2020, 14.2.2020, 27.03.2020 (entfällt), 17.04.2020, 08.05.2020, 26.06.2020


Alle sind herzlich eingeladen, in der Stille das Geschenk der besonderen Gegenwart Gottes anzunehmen.

St. Pius Kirche

St.Pius

St.Pius unter Denkmalschutz

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat unsere Filialkir- che St. Pius in Großenritte als Kulturdenkmal eingestuft und in das Denkmalbuch aufgenommen. Laut Schreiben des Lan- desamtes für Denkmalpflege sind Kulturdenkmäler......

 

Gottesdienste

 

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