Hier die neugewählten Mitglieder des PGR

Baunataler Nachrichten

Christus-Erlöser-Kirche Baunatal

Christus-Erlöser-Kirche Baunatal

Pfarramt: Maximilian-Kolbe-Straße 8, 34225 Baunatal-Altenbauna; Telefon: 0561-494704, Telefax: 0561-494747; Internet: http://www.christus-erloeser-baunatal.de; E-Mail: christus-erloeser-baunatal@pfarrei.bistum-fulda.de; Spendenkonto IBAN: DE68 5206 4156 0000 1096 22, BIC: GENODEF1BTA

 

Woche 52/2018 und 01/2019

Gottesdienste vom 26.12.2018 - 08.01.2019

Mittwoch, 26.12.2018 Hl. Stephanus, Fest

St.- Pius-Kirche:

8.30 Uhr Rosenkranzgebet

9.00 Uhr Hl. Messe

              1. zur Muttergottes mit der Bitte um Gesundheit und Gottes weiteren Segen

              2. für +Emmi Hartung und alle Angehörigen


Christus-Erlöser-Kirche:

10.00 Uhr Rosenkranzgebet

10.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde


 

Donnerstag, 27.12.2018 Hl. Johannes, Evangelist

Christus-Erlöser-Kirche:

17.30 Uhr Rosenkranzgebet

18.00 Uhr Hl. Messe für die Leb. u. Verst. der Familien Hait und Schaab


 

Freitag, 28.12.2018 Unschuldige Kinder, Fest

Christus-Erlöser-Kirche:

17.30 Uhr Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit

18.00 Uhr Hl. Messe

               1. für +Franz und +Maria Schiwy, leb. u. verst. Angeh.

               2. für +Raimund Piecha und +Kameraden

    anschl. Aussetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes und stille Anbetung

20.00 Uhr Eucharistischer Segen


 

Samstag, 29.12.2018

Christus-Erlöser-Kirche:

17.30 Uhr Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit

18.00 Uhr Vorabendmesse

               1. für +Rudolf und +Paul Skrzipczyk und +Gertrud und +Georg Steiner

               2. als Jahrtagsamt für +Alexander Seitz



 

Sonntag, 30.12.2018 Fest der Heiligen Familie

St. Pius-Kirche:

8.30 Uhr Rosenkranzgebet

9.00 Uhr Hl. Messe


Christus-Erlöser-Kirche:

10.00 Uhr Rosenkranzgebet

10.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde und Kindersegnung


 

Montag, 31.12.2018 Silvester

St. Pius-Kirche:

16.30 Uhr Rosenkranzgebet

17.00 Uhr Hl. Messe für +Elisabeth Grunwald mit sakramentalem Segen zum Jahresschluss


Christus-Erlöser-Kirche:

22.30 Stille Anbetung

24.00 Eucharistischer Segen

             

 

Dienstag, 01.01.2019 Hochfest der Gottesmutter Maria, Neujahr

Christus-Erlöser-Kirche:

10.00 Uhr Rosenkranzgebet

10.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde

18.00 Uhr Hl. Messe zum Jahresanfang

  anschl. Neujahrsempfang im MKH


 

Mittwoch, 02.01.2019 Hl. Basilius der Große und hl. Gregor von Nazianz

Gertrudenstift:

9.30 Uhr Hl. Messe für die Armen Seelen


 

Donnerstag, 03.01.2019 Priesterdonnerstag

Christus-Erlöser-Kirche:

17.30 Uhr Rosenkranzgebet

18.00 Uhr Hl. Messe mit der Bitte um gute Priester und Ordensleute


 

Freitag, 04.01.2019 Herz-Jesu-Freitag

Christus-Erlöser-Kirche:

17.00 Uhr Beichtgelegenheit

17.30 Uhr Rosenkranzgebet

18.00 Uhr Hl. Messe

               1. für alle in den vergangenen Jahren im Monat Januar verst. Gemeindemitglieder

               2. für +Jörg Mäuser, leb. und verst. Angeh. der Familien Leschnik, Dittmer und Gorzelski

    anschl. Aussetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes und Anbetung; Beichtgelegenheit

20.00 Uhr Eucharistischer Segen


 

Samstag, 05.01.2019 Herz-Mariä-Sühne-Samstag

Christus-Erlöser-Kirche:

   8.30 Uhr Hl. Messe für +Johannes Cepok

16.00 Uhr Weihnachtskonzert des Kirchenchores

                zum Thema: „Stille Nacht, heilige Nacht“

  - keine Beichtgelegenheit um 17.00 Uhr!

  - kein Rosenkranzgebet um 17.30 Uhr!

18.00 Uhr Vorabendmesse

               1. für +Marija Vukovic

               2. für +Heinrich Rabanus als Jahrtagsamt


 

Sonntag, 06.01.2019 Erscheinung des Herrn, Hochfest

St. Pius-Kirche:

8.30 Uhr Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit

9.00 Uhr Hl. Messe für die Verst. der Familie Jambor und   Kaluza


Christus-Erlöser-Kirche:

10.00 Uhr Rosenkranzgebet

10.30 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde mit Aussendung der Sternsinger


 

Montag, 07.01.2019 Hl. Valentin, Hl. Raimund v. Penafort

Altenzentrum Am Goldacker 4:

  9.30 Uhr Rosenkranzgebet

10.00 Uhr Hl. Messe für einen Priester in besonderer Meinung mit der Bitte um Gottes weiteren Segen


 

Dienstag, 08.01.2019 Hl. Severin von Norikum

Christus-Erlöser-Kirche:

8.30 Uhr Rosenkranzgebet

9.00 Uhr Hl. Messe für die leb. und verst. Wohltäter unserer Pfarrgemeinde

  anschl. Frauenfrühstück



 
Gebetsanliegen des Papstes

Gebetsanliegen des Papstes

Wir beten, dass junge Menschen, allen voran die in Lateinamerika, Marias Beispiel folgen und auf Gottes Ruf antworten, indem sie die Freude des Evangeliums in die Welt hinaustragen.

 

Kollekten

29./30.12. Weltmissionssonntag der Kinder

     01.01. Afrikatag, Kollekte für afrikanische Katecheten

03./04.01. Priesterausbildung

05./06.01. Sternsingeraktion

12./13.01. Maximilian-Kolbe-Werk


Aufruf der deutschen Bischöfe

zur Aktion Dreikönigssingen 2019

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Verantwortliche in den Gemeinden, Gruppen und Verbänden, liebe Schwestern und Brüder!

Zu Beginn des neuen Jahres bringen die Sternsinger den weihnachtlichen Segen in unsere Häuser und Wohnungen. Sie sammeln für Kinderhilfsprojekte in mehr als 100 Ländern und werden so selbst zum Segen für Kinder und Familien weltweit.

Die 61. Aktion Dreikönigssingen 2019 steht unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit!“ Der Evangelist Markus berichtet, dass vier Männer einen Gelähmten zu Jesus bringen wollen. Da sie an den vielen versammelten Menschen nicht vorbeikommen, steigen sie kurzerhand auf das Dach des Gebäudes, decken einige Ziegel ab und lassen den Gelähmten auf einer Liege in das Haus herab – direkt zu Jesus (vgl. Mk 2,1–5a.11f.). Die biblische Erzählung zeigt: Der Glaube und der Einsatz jedes Einzelnen zählen, damit Heilung gelingt. Gemeinsam kommt man zum Ziel.

Diese Botschaft soll die kommende Sternsingeraktion begleiten, die den Blick am Beispiel des südamerikanischen Landes Peru besonders auf die Situation von Kindern mit Behinderung richtet. Gerade in armen Regionen sind sie im Alltag vielfach benachteiligt; nicht selten werden sie ausgegrenzt. Die Sternsinger unterstützen Projekte, in denen Mädchen und Jungen mit Behinderung gefördert und in die Gesellschaft integriert werden. Sie machen damit deutlich, dass Leben nur im Miteinander gelingen kann. Auch die Sternsinger selbst sind als Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam unterwegs.

Wir bitten Sie herzlich, die Sternsinger in ihrem Engagement zu unterstützen.

 

Fulda, den 27. September 2018      Für das Bistum Fulda

                                                         Weihbischof Prof. Dr. Diez

                                                          Diözesanadministrator

 

 

Kirchbus

Kirchbusfahrplan

bei Bedarf: Rengershausen, Evangelische

               Kirche
10.00 Uhr Altenbauna, Lindenallee 31

10.02 Uhr Altenbauna, Dachsbergstr. 3


Kirchbusfahrer

30.12. Herr Günter Siegert

01.01. Es fährt kein Kirchbus

06.01. Herr Günter Pfeifer

13.01. Herr Andreas Mock


 

Gruppen - Räte - Sakramentenvorbereitung

Sakramentenvorbereitung

Erstkommunion 2018/2019

donnerstags um 15.30 Uhr - entfällt in den Ferien


 

Seniorenkreis

entfällt in diesen Wochen


 

Kirchenchor

Donnerstag, 27.12.2018 um 19.00 Uhr

Donnerstag, 03.01.2018 um 19.00 Uhr


 

Frauengemeinschaft

dienstags um 19.00 Uhr: Treffen der Frauen im Pfarrheim außer am 1. Dienstag im Monat. Interessierte Frauen können jederzeit dazu kommen.


Donnerstag, 08.01.2019: gemeinsames Frühstück nach der hl. Messe um 09.00 Uhr


Bericht vom Dekanatsgottesdienst:

Die kfd-Frauen machten sich auch in diesem Advent wieder auf den Weg zur St.-Elisabeth-Kirche in Kassel. Mit dem kfd-Dekanatspräses Pfarrer Peter Strenger feierten wir den Adventsgottesdienst: Advent heißt Ankunft und Ankunft hat immer mit Begegnung zu tun. Wer eine Ankunft erwartet, der hofft auf eine Begegnung mit dem „der ankommt“. Auch der Ankommende erwartet Begegnung - deshalb kommt er ja.

Mit einem Bummel über den Weihnachtsmarkt ging für die Frauen ein gemeinsames Erlebnis zu Ende. Die Tram brachte alle gut nach Baunatal zurück


 

Messdienerstunde

entfällt in den Ferien


 

Bibelgespräch

jeden Mittwoch von 19.30-21.00 Uhr zum Thema: „Die Gemeinde im Neuen Testament“   


entfällt in den Ferien


 

Weitere Mitteilungen

Sternsingeraktion 2019

Am Sonntag, den 6. Januar 2019, dem Dreikönigstag, sind die Sternsinger in unserer Pfarrgemeinde unterwegs. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+19“ bringen Kinder und Jugendliche in den Gewändern der drei heiligen Könige den Segen in die Wohnungen und Häuser der Christen in allen Stadtteilen Baunatals und sammeln für Not leidende Kinder in aller Welt. Der Blick ist dieses Jahr auf die Kinder in Peru gerichtet. Mit Beispielland und Motto setzt die Aktion Dreikönigssingen jedes Jahr einen thematischen Schwerpunkt. So soll den Sternsingern die Lebenssituation von Kindern am Beispiel eines Landes nahegebracht werden. Die Sternsinger-Spenden werden allerdings nicht nur für Projekte im Beispielland verwendet, sondern für Projekte weltweit. Aus den Mitteln der Sternsingeraktion können jährlich rund 2.000 Projekte für arme und bedürftige Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden.  

Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, melde sich bitte bis spätestens Freitag, 04.01., 12.00 Uhr im Pfarrbüro!

Die Sternsinger werden im feierlichen Gottesdienst am kommenden Sonntag um 10.30 Uhr ausgesandt und sind tagsüber in unserer Gemeinde unterwegs.


Nächste Treffen 03.01.2019 um 15.00 Uhr

Freitag, 04.01.2019 um 15.00 Uhr

 


Abend der Ehrenamtlichen

Unsere Gemeinde lebt von den verschiedenen Diensten, die ehrenamtlich geleistet werden. Pfarrer Rabanus möchte allen, die in irgendeiner Weise mitwirken, danken. Am Samstag, 19.01.2019 feiern wir um 18.00 Uhr die Vorabendmesse für alle lebenden und verstorbenen Mitarbeiter unserer Kirchengemeinde. Anschließend sind alle ehrenamtlich Mitwirkende zu einem Imbiss und gemütlichen Beisammensein in das Maximilian-Kolbe-Haus herzlich eingeladen. Wer an diesem Treffen der Ehrenamtlichen teilnehmen möchte, trage sich bitte in der ausliegenden Liste bis spätestens 14.01.2019 ein oder gebe im Pfarramt Bescheid. Es ist gut, wenn wir uns auch in dieser Form einmal austauschen.


Weihnachtliche Musik in der Christus-Erlöser-Kirche

Der Kirchenchor der Christus-Erlöser-Kirche Baunatal lädt zu

seinem weihnachtlichen Konzert am

Samstag, 05.01.2019, 16.00 Uhr

ein. Das Thema des Weihnachtskonzertes lautet: Stille Nacht, heilige Nacht. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zugunsten des Vereins „Frauen helfen Frauen im Landkreis Kassel e.V.“ gebeten. 





 







 

Besondere Termine

Diese Woche 
Nächste Woche

Verwaltungsrat

nächste Sitzung am Mittwoch, 01.12. um 19.00 Uhr



Rorate

Dienstag, 7. Dezember um 6.00 Uhr Hl. Messe in der Christus-Erlöser-Kirche


Sakramente

Beichtgelegenheit

Beichtgelegenheit

jeweils freitags und samstags vor der Hl. Messe von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr



Erstkommunion
Firmvorbereitung

Erst kommunionvorbereitung 2022 :


donnerstags um 15.30 Uhr in der Christus-Erlöser-Kirche






Pfarrgemeinde

Aus der Papstbotschaft zum Weltmissionsonntag
Betrachtung Sonntagsevangelium 25. Juli 2021

Die Geschichte der Evangelisierung beginnt mit einer leidenschaftlichen Suche des Herrn, der ruft und mit jedem Menschen dort, wo er ist, einen freundschaftlichen Dialog aufnehmen will (vgl. Joh 15,12-17). Die Apostel erzählen uns als erste davon, während sie sich sogar an den Tag und die Stunde erinnern, als sie ihm begegnet sind: »Es war um die zehnte Stunde« (Joh 1,39). Die Freundschaft mit dem Herrn, ihn zu sehen, wie er Kranke heilt, mit Sündern isst, Hungrige speist, sich Ausgeschlossenen nähert, Unreine berührt, sich mit den Bedürftigen identifiziert, zu den Seligpreisungen einlädt und auf eine neue Art und Weise mit Vollmacht lehrt – das hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck, der ein Staunen und eine offenherzige und ungezwungene Freude zu wecken vermag, die man nicht zurückhalten kann. Diese Erfahrung ist, wie der Prophet Jeremia sagte, das brennende Feuer seiner wirksamen Gegenwart in unseren Herzen, das uns zur Mission antreibt, obwohl dies mitunter mit Opfern und Missverständnissen verbunden ist (vgl. 20,7-9). Die Liebe ist immer in Bewegung und setzt uns in Bewegung, um die schönste Botschaft und Quelle der Hoffnung weiterzugeben: »Wir haben den Messias gefunden« (Joh 1,41).

… Wie die Apostel und die ersten Christen sagen auch wir mit all unseren Kräften: »Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben« (Apg 4,20). Alles, was wir empfangen haben, alles, was der Herr uns nach und nach zugedacht hat, das hat er uns gegeben, damit wir es einsetzen und den anderen selbstlos weiterschenken. Wie die Apostel das Heil Jesu sahen, hörten und berührten (vgl. 1 Joh 1,1-4), so können wir heute das leidende und verherrlichte Fleisch Christi im Verlauf jeden Tages berühren und den Mut finden, mit allen eine hoffnungsvolle Zukunft zu teilen, jenes unbezweifelbare Merkmal, das dem Wissen entspringt, dass der Herr uns begleitet. Als Christen können wir den Herrn nicht für uns selbst behalten: Die Sendung der Kirche zur Evangelisierung bringt ihre umfassende und öffentliche Bedeutung in der Verwandlung der Welt und in der Sorge für die Schöpfung zum Ausdruck.

… Unser Leben aus dem Glauben wird geschwächt, es verliert die Prophetie und die Fähigkeit zum Staunen und zur Dankbarkeit, wenn es sich in persönlicher Abschottung oder in kleinen Gruppen verschließt; schon wegen seiner eigenen Dynamik verlangt es eine zunehmende Offenheit, die auf alle zugehen und sie umarmen kann. Die ersten Christen waren weit davon entfernt, der Versuchung nachzugeben, sich in eine Elite einzuschließen; sie wurden vom Herrn und von dem neuen Leben angezogen, das er anbot, nämlich zu den Völkern zu gehen und zu bezeugen, was sie gesehen und gehört hatten: Das Reich Gottes ist nahe. Sie taten dies mit der Hingabe, der Dankbarkeit und dem Edelmut derer, die säen im Wissen, dass andere die Früchte ihres Einsatzes und Opfers genießen werden. Daher denke ich gerne: »Auch die Schwächsten, Benachteiligten und Verwundeten können [auf ihre Weise Missionare] sein, denn man muss immer zulassen, dass das Gute mitgeteilt wird, selbst wenn es zusammen mit vielen Schwächen besteht« (Nachsynodales Apostolisches Schreiben Christus vivit, 239). Am Weltmissionstag, der jedes Jahr am vorletzten Sonntag im Oktober gefeiert wird, denken wir dankbar an alle Menschen, die uns durch ihr Lebenszeugnis helfen, unsere in der Taufe übernommene Verpflichtung zu erneuern, offenherzige und fröhliche Apostel des Evangeliums zu sein. Wir denken besonders an alle, die sich auf den Weg gemacht und Land und Familie verlassen haben, damit das Evangelium unverzüglich und ungehemmt die Orte von Völkern und Städten erreichen konnte, in denen viele Menschen nach Segen dürsten.

Wenn wir ihr missionarisches Zeugnis betrachten, so spornt uns dies an, mutig zu sein und eindringlich »den Herrn der Ernte« zu bitten, »Arbeiter für seine Ernte auszusenden« (Lk 10,2). Wir sind uns nämlich bewusst, dass die Berufung zur Mission nicht der Vergangenheit angehört oder eine romantische Erinnerung an frühere Zeiten ist. Heute braucht Jesus Herzen, welche die Berufung als eine echte Liebesgeschichte zu leben fähig sind, die sie dazu bringt, an die Peripherien der Welt zu gehen und Boten und Werkzeuge des Mitleidens zu werden. Und es ist ein Ruf, den er an alle richtet, wenn auch nicht auf dieselbe Weise. Denken wir daran, dass es Peripherien in unserer Nähe gibt, im Zentrum einer Stadt oder in der eigenen Familie. Es gibt auch einen Aspekt der universalen Offenheit der Liebe, der nicht geographischer, sondern existentieller Natur ist. Immer, besonders aber in diesen Zeiten der Pandemie, ist es wichtig, unsere tägliche Fähigkeit zu steigern, unseren Kreis zu erweitern und die zu erreichen, die ich nicht unmittelbar als Teil „meiner Interessenswelt“ sehe, obwohl sie mir nahe sind (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 97). Die Mission zu leben bedeutet, sich darauf einzulassen, die gleiche Gesinnung wie Christus Jesus zu pflegen und mit ihm zu glauben, dass der Mensch neben mir auch mein Bruder oder meine Schwester ist. Möge die mitfühlende Liebe Jesu Christi auch unser Herz aufrütteln und uns alle zu missionarischen Jüngern machen.

Maria, die erste missionarische Jüngerin, lasse in allen Getauften den Wunsch wachsen, Salz und Licht in unseren Ländern zu sein (vgl. Mt 5,13-14).

Die Speisung der Fünftausend aus fünf Broten und zwei Fischen, wie es der Evangelist Johannes berichtet, steht im Mittelpunkt des Sonntagsevangeliums am 17. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr B). Die Worte von Papst Franziskus zu diesem Evangelium am 29.7.2018 beim Angelusgebet regen zum Nachdenken an: Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Ihr habt Mut, bei dieser Sonne auf dem Platz! Bravo! Das heutige Evangelium (vgl. Joh 6,1-15) berichtet von der Vermehrung der Brote und der Fische. Als Jesus die große Menschenmenge sieht, die ihm am See von Tiberias gefolgt ist, wendet er sich an den Apostel Philippus und fragt: »Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?« (V. 5). Tatsächlich reicht das wenige Geld, das Jesus und die Apostel besitzen, nicht aus, um diese Menge mit Essen zu versorgen. Und so kommt es, dass Andreas, ein anderer der Zwölf, einen Jungen zu Jesus führt, der alles zur Verfügung stellt, was er hat: fünf Brote und zwei Fische. Doch für so viele ist das so gut wie nichts, sagt Andreas (vgl. V. 9). Tüchtig, dieser Junge! Mutig. Auch er sah die Menge, und er sah seine fünf Brote. Er sagt: »Ich habe das. Wenn es hilft, stelle ich es zur Verfügung.« Dieser Junge macht uns nachdenklich… Dieser Mut… Junge Leute sind so, sie haben Mut. Wir müssen ihnen helfen, diesen Mut zu behalten. Und doch sagt Jesus den Jüngern, dass die Leute sich setzen sollen. Dann nimmt er die Brote und die Fische, er sagt dem Vater Dank und verteilt sie (vgl. V. 11). Und alle können sich satt essen. Alle haben gegessen, so viel sie wollten.

Mit diesem Abschnitt aus dem Evangelium veranlasst uns die Liturgie, den Blick nicht von jenem Jesus abzuwenden, der am vergangenen Sonntag im Markusevangelium »die vielen Menschen sah und Mitleid mit ihnen hatte« (vgl. 6,34). Auch der Junge mit den fünf Broten hat dieses Mitleid verstanden und sagt: »Die armen Menschen! Ich habe dies…« Das Mitleid führte ihn dazu, das anzubieten, was er hatte. Johannes zeigt uns heute erneut Jesus, der auf die Grundbedürfnisse der Menschen achtet. Die Begebenheit entspringt einer konkreten Tatsache: Die Menschen sind hungrig und Jesus bezieht seine Jünger mit ein, damit dieser Hunger gestillt wird.

Das ist die konkrete Tatsache. Für die Menge beschränkte sich Jesus nicht darauf, dies zu geben – er hat sein Wort, seinen Trost, sein Heil und schließlich sein Leben geschenkt –, sondern gewiss tat er auch dies: Er kümmerte sich um die Nahrung für den Leib. Und wir, seine Jünger, können nicht so tun, als ob dies nicht geschehen wäre. Nur wenn man auf die einfachsten Bitten der Menschen hört und ihnen in ihren konkreten Lebenssituationen zur Seite steht, wird man gehört werden können, wenn man von höheren Werten spricht.

Gottes Liebe zur Menschheit, die nach Brot, Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und vor allem nach seiner göttlichen Gnade hungert, lässt niemals nach. Jesus fährt auch heute fort, den Hunger zu stillen, eine lebendige und tröstende Gegenwart zu sein, und er tut dies durch uns. Deshalb lädt uns das Evangelium ein, bereit und tätig zu sein, wie jener Junge, der erkennt, dass er fünf Brote hat und sagt: »Ich gebe das, dann liegt es an dir…« Angesichts des Schreis des Hungers – aller Arten von »Hunger« – so vieler Brüder und Schwestern in jedem Teil der Welt können wir nicht distanziert bleiben und ruhig zuschauen.

Die Verkündigung Christi, Brot des ewigen Lebens, erfordert ein großherziges Engagement in der Solidarität für die Armen, die Schwachen, die Letzten, die Wehrlosen. Diese aktive Nähe und Nächstenliebe ist die beste Bestätigung der Qualität unseres Glaubens, sowohl auf persönlicher Ebene als auch auf der Ebene der Gemeinschaft. Dann, am Ende des Berichts, als alle satt waren, sagte Jesus zu den Jüngern, dass sie die übriggebliebenen Brocken einsammeln sollten, damit nichts verderbe. Und ich möchte euch diesen Satz Jesu ans Herz legen: »Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt!« (V. 12). Ich denke an die Leute, die hungrig sind, und daran, wie viel übriggebliebenes Essen wir wegwerfen…

Jeder von uns soll daran denken: Die Lebensmittel, die beim Mittagessen, beim Abendessen übrigbleiben, was wird damit? Bei mir zuhause: Was geschieht mit dem übriggebliebenen Essen? Wird es weggeworfen? Nein. Wenn du diese Gewohnheit hast, gebe ich dir einen Rat: Sprich mit deinen Großeltern, die die Zeit nach dem Krieg erlebt haben, und frage sie, was sie mit dem übriggebliebenen Essen gemacht haben. Übriggebliebenes Essen darf nie weggeworfen werden. Man verwendet es wieder oder man gibt es denen, die es essen können, denen, die es brauchen. Werft niemals das übriggebliebene Essen weg! Das ist ein Rat und auch eine Gewissensprüfung: Was geschieht zuhause mit dem Essen, das übrigbleibt? Wir wollen die Jungfrau Maria bitten, dass sich auf der Welt jene Programme durchsetzen, die der Entwicklung, der Ernährung und der Solidarität gewidmet sind und nicht jene des Hasses, der Aufrüstung und des Krieges.

Anbetung

Anbetung am Freitag

Anbetung am Freitag

Auch in neuen Jahr werden wir einmal im Monat stille eucharistische Anbetung halten. Nach der Abendmesse freitags um 18 Uhr ist eine Stunde bis 20 Uhr eucharistische Anbetung in Stille. Die Termine sind:

09.07., 27.08., 17.09., 22.10., 19.11., 10.12.2021


Alle sind herzlich eingeladen, in der Stille das Geschenk der besonderen Gegenwart Gottes anzunehmen.

St. Pius Kirche

St.Pius

St.Pius unter Denkmalschutz

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat unsere Filialkir- che St. Pius in Großenritte als Kulturdenkmal eingestuft und in das Denkmalbuch aufgenommen. Laut Schreiben des Lan- desamtes für Denkmalpflege sind Kulturdenkmäler......

 

Gottesdienste

 

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