Hier die neugewählten Mitglieder des PGR

aus dem Gemeindeleben

Jugendwallfahrt Baunatal/Hofgeismar-Fulda 2007


Bericht Jugendwallfahrt 2007


Am Sonntag, dem 14. Oktober, trafen wir - die Wallfahrer - uns um 9.00 Uhr in der St.Pius-Kirche in Großenritte zur Heiligen Messe.
Danach standen wir als kleine Wallfahrer-Gruppe vor dem gelben VW-Bus, der uns unterwegs mit Essen und Trinken versorgen würde.
In diesem Moment fotografierte uns ein Journalist, der uns in die Zeitung bringen wollte.

Und endlich... ging es los nach Fulda!
Unser erstes Etappenziel war Fritzlar. Gleich beim Abmarsch fingen wir an zu beten und zu singen. Das Beten und Singen machte wirklich Freude (und ich persänlich hatte das Gefühl, dass mir die Füße dabei weniger wehtaten).
Als wir nach 20 Kilometern in Fritzlar eintrafen, gingen wir in den Dom, wo wir ein kurzes Gebet sprachen, das "Gebet bei der Ankunft".
Danach waren wir auch schon in der Turnhalle der Ursulinenschule; dort spielten viele von uns Fußball oder auch Basketball.
Vor dem Abendessen hatten wir aber gemeinsam mit unseren Betreuern, Pfr. Martin Schöppe aus Hofgeismar, Kaplan Florian Böth und Gemeindereferentin Susanne Heinrich-Mihaljov, den Vespergottesdienst im Dom besucht. Am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Borken. Unterwegs beteten wir den Kreuzweg am Büraberg; für jede der 14 Stationen ist ein kleines Häuschen gebaut. Wie an jedem Tag wurden wir durch unseren Kirchbus gut versorgt. In Borken übernachteten wir im Gemeindehaus der Pfarrei Christkönig. Nach der Hl. Messe, Abendessen und Nachtgebet legten wir uns früh in die Schlafsäcke, weil am nächsten Tag der längste Weg vor uns lag.
Es ging über Frielendorf und Obergrenzebach nach Neukirchen. An diesem Tag besuchte uns Herr Pfr. Schupp und betete mit uns, so dass wir gut und sogar früher als geplant angekamen. Als wir am Mittwoch irgendwo zwischen Neukirchen und Grebenau Rast machten, überraschte uns unser Busfahrer mit gegrillten Würstchen. Anschließend fanden wir eine Kröte, die den Namen Hildegard erhielt und wieder freigelassen wurde. Am Donnerstag morgen hatten wir ein langes Waldstück vor uns, so dass viele die Möglichkeit zur Beichte nutzten. In Schlitz bekamen wir ein gutes Mittagessen gekocht, und hatten anschließend genug Kraft, den Weg fortzusetzen. Zum ersten Mal in der ganzen Woche regnete es, und der steilste Aufstieg lag vor uns.
Oben angekommen, mussten wir über viele umgestürzte Bäume steigen. Nach einem kleinen Umweg trafen wir schließlich glücklich, aber erschöpft in Gläserzell ein. Nach diesem anstrengenden Tag gab es abends Pizza! Das Ziel der Wallfahrt erreichten wir am Freitag: Nach einem kurzen Weg zogen wir durch das Hauptportal in den Fuldaer Dom ein.
Während wir laut das Bonifatiuslied sangen, läutete die Wallfahrtsglocke. Am Grab des Hl. Bonifatius beteten wir, Generalvikar Peter-Martin Schmidt erzählte uns vom Hl. Bonifatius und spendete uns den Einzelsegen. Danach ging es ins Priesterseminar, wo wir in Ruhe die Duschen benutzen konnten. Frisch geduscht und ordentlich angezogen konnten wir im Priesterseminar zu Mittag essen.
Anschließend zogen wir durch Fulda hoch an den Petersberg zur Grabeskirche der Hl. Lioba. Dort feierte Kaplan Jens Clobes, der letztes Jahr in Baunatal seine Primiz gefeiert hat, mit uns die Hl. Messe.
Nachdem uns eine der Lioba-Schwestern, die dort ein ganz neues Kloster gebaut haben, etwas zur Kirche erklärt hatte, überraschte uns Jens mit einem tollen Abendessen und einem Spielabend. Nach der letzten Übernachtung im Schlafsack ging es noch einmal zu Fuß zum Fuldaer Dom, wo wir am Grab des Hl. Bonifatius die Hl. Messe feiern konnten. Einige unserer Eltern waren dabei, um uns abzuholen. Am Sonntag, dem 21. Oktober, waren wir Wallfahrer dann um 10.30 Uhr in der Hl. Messe dabei, um der ganzen Gemeinde zu zeigen, dass wir die Wallfahrt geschafft haben und dass uns Gott dabei unendlich viel Gutes geschenkt hat.


James Rogers


 

Besondere Termine

Diese Woche 
Nächste Woche

stille Anbetung

am Freitag, 22.10.2021 um 18.00 Uhr Hl. Messe, anschl. Aussetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes und stille Anbetung, 20.00 Uhr Eucharistischer Segen



Firmung

am Samstag, 30.10.2021 um 17.00 Uhr Firmung mit Bischof Dr. Michael Gerber; die Beichtgelegenheit und die Vorabendmesse entfallen daher;

Wegen der begrenzten Sitzplätze aufgrund der aktuellen Abstandsregel können nur wenige Angehörige unserer Firmlinge teilnehmen. Ebenso können deshalb an diesem Abend keine weiteren Gemeindemitglieder den Gottesdienst mit unserem Bischof mitfeieren. Alle Gemeindmitglieder sind herzlich eingeladen eine unserer drei Sonntagsmessen am 31. Oktober mitzufeiern. Beten wir in diesen Tagen besonders für unsere Firmlinge  um die Gaben des Heiligen Geistes!




Sakramente

Beichtgelegenheit

Beichtgelegenheit

jeweils freitags und samstags vor der Hl. Messe von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr



Erstkommunion
Firmvorbereitung

Erst kommunionvorbereitung 2022 :


donnerstags um 15.30 Uhr in der Christus-Erlöser-Kirche


Firmvorbereitung 2021

dienstags um 18.30 Uhr



Sakrament der hl. Firmung für Erwachsene

Am 30. Oktober wird Bischof Dr. Gerber in unserer Gemeinde das Firmsakrament spenden. Die Firmung bekräftigt (lat. firmare = bekräftigen) die eigene Taufe und vollendet die sakramentale Eingliederung in die heilige Kirche. Der gefirmte Christ wird befähigt, aus den Gaben des Heiligen Geistes zu leben.


Pfarrgemeinde

Betrachtung Sonntagsevangelium 18. Juli 2021
Betrachtung Sonntagsevangelium 25. Juli 2021

Papst Franziskus kommentierte das Sonntagsevangelium vom 16. Sonntag im Jahreskreis im Lesejahr B beim Angelusgebet am 22.7.2018: Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Im heutigen Evangelium (vgl. Mk 6,30-34) wird berichtet, dass die Apostel nach ihrer ersten Mission zu Jesus zurückkehren und ihm »alles« berichten, »was sie getan und gelehrt hatten« (V. 30). Nach der gewiss begeisternden, aber auch ermüdenden Erfahrung der Mission brauchen sie Ruhe. Und Jesus sorgt voller Verständnis dafür, dass sie etwas zur Ruhe kommen können, und sagt: »Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus!« (V. 31). Doch dieses Mal kann die Absicht Jesu nicht verwirklicht werden, da die Menge den einsamen Ort erahnte, wohin er mit dem Boot zusammen mit seinen Jüngern gehen würde, und noch vor ihnen ankam.

Dasselbe kann auch heute geschehen. Bisweilen gelingt es uns nicht, unsere Pläne zu verwirklichen, weil etwas Unvorhergesehenes und Dringendes dazwischenkommt, das unsere Programme durcheinander bringt und Flexibilität und Verfügbarkeit für die Bedürfnisse anderer erfordert. Unter diesen Umständen sind wir aufgerufen, nachzuahmen, was Jesus tat: »Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange« (V. 34). In diesem kurzen Satz bietet uns der Evangelist eine Blitzlichtaufnahme von einzigartiger Intensität, indem er die Augen des göttlichen Meisters und seine Lehre fotografiert. Schauen wir uns die drei Verben dieses Fotogramms an: sehen, Mitleid haben, lehren. Wir können sie die Verben des Hirten nennen. Der Blick Jesu ist nicht neutral oder, noch schlimmer, kalt und distanziert, denn Jesus schaut immer mit den Augen des Herzens. Sein Herz ist so zärtlich und voller Mitleid, dass er es versteht, auch die verborgensten Bedürfnisse der Menschen zu erfassen. Zudem ist sein Mitleid nicht einfach nur eine emotionale Reaktion auf eine menschliche Notsituation, sondern es ist viel mehr: es ist Zuneigung und Wohlwollen Gottes für die Menschen und ihre Geschichte. Jesus erscheint als die Verwirklichung von Gottes Fürsorge und Aufmerksamkeit seinem Volk gegenüber.

Da Jesus beim Blick auf all diese Menschen, die Führung und Hilfe brauchten, ergriffen war, würden wir erwarten, dass er jetzt irgendein Wunder wirkt. Stattdessen beginnt er, sie lange zu lehren. Das also ist das erste Brot, das der Messias der hungrigen und verlorenen Menge anbietet: das Brot des Wortes. Wir alle brauchen das Wort der Wahrheit, das uns führt und den Weg erleuchtet. Ohne die Wahrheit, die Christus selbst ist, ist es nicht möglich, die richtige Orientierung für das Leben zu finden. Wenn man sich von Jesus und seiner Liebe entfernt, verliert man sich selbst und das Dasein wird zu Enttäuschung und Unzufriedenheit. Mit Jesus an der Seite können wir in Sicherheit vorangehen, wir können die Prüfungen bestehen, wir machen Fortschritte in der Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten.

Jesus hat sich selbst zu einem Geschenk für die anderen gemacht und ist so für jeden von uns zu einem Vorbild der Liebe und des Dienens geworden. Die allerseligste Jungfrau Maria helfe uns, uns durch eine Haltung des Teilens und des Dienens der Probleme, Leiden und Schwierigkeiten unseres Nächsten anzunehmen.

Die Speisung der Fünftausend aus fünf Broten und zwei Fischen, wie es der Evangelist Johannes berichtet, steht im Mittelpunkt des Sonntagsevangeliums am 17. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr B). Die Worte von Papst Franziskus zu diesem Evangelium am 29.7.2018 beim Angelusgebet regen zum Nachdenken an: Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Ihr habt Mut, bei dieser Sonne auf dem Platz! Bravo! Das heutige Evangelium (vgl. Joh 6,1-15) berichtet von der Vermehrung der Brote und der Fische. Als Jesus die große Menschenmenge sieht, die ihm am See von Tiberias gefolgt ist, wendet er sich an den Apostel Philippus und fragt: »Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?« (V. 5). Tatsächlich reicht das wenige Geld, das Jesus und die Apostel besitzen, nicht aus, um diese Menge mit Essen zu versorgen. Und so kommt es, dass Andreas, ein anderer der Zwölf, einen Jungen zu Jesus führt, der alles zur Verfügung stellt, was er hat: fünf Brote und zwei Fische. Doch für so viele ist das so gut wie nichts, sagt Andreas (vgl. V. 9). Tüchtig, dieser Junge! Mutig. Auch er sah die Menge, und er sah seine fünf Brote. Er sagt: »Ich habe das. Wenn es hilft, stelle ich es zur Verfügung.« Dieser Junge macht uns nachdenklich… Dieser Mut… Junge Leute sind so, sie haben Mut. Wir müssen ihnen helfen, diesen Mut zu behalten. Und doch sagt Jesus den Jüngern, dass die Leute sich setzen sollen. Dann nimmt er die Brote und die Fische, er sagt dem Vater Dank und verteilt sie (vgl. V. 11). Und alle können sich satt essen. Alle haben gegessen, so viel sie wollten.

Mit diesem Abschnitt aus dem Evangelium veranlasst uns die Liturgie, den Blick nicht von jenem Jesus abzuwenden, der am vergangenen Sonntag im Markusevangelium »die vielen Menschen sah und Mitleid mit ihnen hatte« (vgl. 6,34). Auch der Junge mit den fünf Broten hat dieses Mitleid verstanden und sagt: »Die armen Menschen! Ich habe dies…« Das Mitleid führte ihn dazu, das anzubieten, was er hatte. Johannes zeigt uns heute erneut Jesus, der auf die Grundbedürfnisse der Menschen achtet. Die Begebenheit entspringt einer konkreten Tatsache: Die Menschen sind hungrig und Jesus bezieht seine Jünger mit ein, damit dieser Hunger gestillt wird.

Das ist die konkrete Tatsache. Für die Menge beschränkte sich Jesus nicht darauf, dies zu geben – er hat sein Wort, seinen Trost, sein Heil und schließlich sein Leben geschenkt –, sondern gewiss tat er auch dies: Er kümmerte sich um die Nahrung für den Leib. Und wir, seine Jünger, können nicht so tun, als ob dies nicht geschehen wäre. Nur wenn man auf die einfachsten Bitten der Menschen hört und ihnen in ihren konkreten Lebenssituationen zur Seite steht, wird man gehört werden können, wenn man von höheren Werten spricht.

Gottes Liebe zur Menschheit, die nach Brot, Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und vor allem nach seiner göttlichen Gnade hungert, lässt niemals nach. Jesus fährt auch heute fort, den Hunger zu stillen, eine lebendige und tröstende Gegenwart zu sein, und er tut dies durch uns. Deshalb lädt uns das Evangelium ein, bereit und tätig zu sein, wie jener Junge, der erkennt, dass er fünf Brote hat und sagt: »Ich gebe das, dann liegt es an dir…« Angesichts des Schreis des Hungers – aller Arten von »Hunger« – so vieler Brüder und Schwestern in jedem Teil der Welt können wir nicht distanziert bleiben und ruhig zuschauen.

Die Verkündigung Christi, Brot des ewigen Lebens, erfordert ein großherziges Engagement in der Solidarität für die Armen, die Schwachen, die Letzten, die Wehrlosen. Diese aktive Nähe und Nächstenliebe ist die beste Bestätigung der Qualität unseres Glaubens, sowohl auf persönlicher Ebene als auch auf der Ebene der Gemeinschaft. Dann, am Ende des Berichts, als alle satt waren, sagte Jesus zu den Jüngern, dass sie die übriggebliebenen Brocken einsammeln sollten, damit nichts verderbe. Und ich möchte euch diesen Satz Jesu ans Herz legen: »Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt!« (V. 12). Ich denke an die Leute, die hungrig sind, und daran, wie viel übriggebliebenes Essen wir wegwerfen…

Jeder von uns soll daran denken: Die Lebensmittel, die beim Mittagessen, beim Abendessen übrigbleiben, was wird damit? Bei mir zuhause: Was geschieht mit dem übriggebliebenen Essen? Wird es weggeworfen? Nein. Wenn du diese Gewohnheit hast, gebe ich dir einen Rat: Sprich mit deinen Großeltern, die die Zeit nach dem Krieg erlebt haben, und frage sie, was sie mit dem übriggebliebenen Essen gemacht haben. Übriggebliebenes Essen darf nie weggeworfen werden. Man verwendet es wieder oder man gibt es denen, die es essen können, denen, die es brauchen. Werft niemals das übriggebliebene Essen weg! Das ist ein Rat und auch eine Gewissensprüfung: Was geschieht zuhause mit dem Essen, das übrigbleibt? Wir wollen die Jungfrau Maria bitten, dass sich auf der Welt jene Programme durchsetzen, die der Entwicklung, der Ernährung und der Solidarität gewidmet sind und nicht jene des Hasses, der Aufrüstung und des Krieges.

Anbetung

Anbetung am Freitag

Anbetung am Freitag

Auch in neuen Jahr werden wir einmal im Monat stille eucharistische Anbetung halten. Nach der Abendmesse freitags um 18 Uhr ist eine Stunde bis 20 Uhr eucharistische Anbetung in Stille. Die Termine sind:

09.07., 27.08., 17.09., 22.10., 19.11., 10.12.2021


Alle sind herzlich eingeladen, in der Stille das Geschenk der besonderen Gegenwart Gottes anzunehmen.

St. Pius Kirche

St.Pius

St.Pius unter Denkmalschutz

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat unsere Filialkir- che St. Pius in Großenritte als Kulturdenkmal eingestuft und in das Denkmalbuch aufgenommen. Laut Schreiben des Lan- desamtes für Denkmalpflege sind Kulturdenkmäler......

 

Gottesdienste

 

Bürozeiten

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