…my god…, was für ein Wochenende!!

Vom 16. bis zum 18. August war eine Gruppe von 26 Frauen aus dem Chor der Gemeinde Christus Erlöser in Baunatal und der Chorgemeinschaft St. Joseph und St. Laurentius in Kassel unterwegs: Ein Wochenende im sonst eher ruhigen Gästehaus der Abtei zum Heiligen Kreuz, einem Benediktinerinnenkloster an der Oberweser. Aber Ruhe und Besinnung waren nicht das Ziel unserer Fahrt – wir wollten singen! Drei schwungvolle Songs aus dem Musical „Sister Act“ standen auf dem Probenplan. Aus meiner Sicht kann ich nur sagen: am Freitagabend fand ich das eigentlich noch ganz in Ordnung, ohne viel Überblick in den Noten herumzusingen, an Samstagmittag kam dann Panik auf. „Hilfe, das kriegen wir nie hin, wie wird das peinlich“ – und am Sonntagmittag haben wir strahlend den anderen Gästen und den Schwestern im Haus einen Song als Dankeschön für das schöne Wochenende gesungen. Wie das funktioniert hat, kann ich gar nicht genau sagen, aber wir haben so vergnügt und hartnäckig unter der Leitung unserer Chorleiterin Klaudia Piecha geübt und ausprobiert und die flotte Musik in einer fröhlichen Frauenrunde genossen, dass es am Ende doch geklappt hat. Ein kurzes Gespräch fasst die Stimmung des Wochenendes für mich zusammen:
Klaudia Piecha bittet eine Sängerin, ein Solo zu übernehmen, die reißt erschrocken die Augen auf und fragt: „Glaubst du, dass ich das kann?!?“ Klaudia: „ja“, die Sängerin (ganz cool und ohne Aufregung) „dann mach ich´s!“
Gerade über die vielen Solostellen in den Liedern habe ich gestaunt (so was sind wir ja eigentlich nicht gewöhnt zu singen): Jede von uns hätte die Soli der anderen mitsingen können, durch das viele Proben hat man ja alles oft genug gehört. Aber trotzdem: es gehört ja die andere Stimme mit ihrem Klang und ihrer Eigenart dazu! Ich glaube, wir haben ein gutes Gehör füreinander entwickelt und einander mit großen Ohren zugehört in diesen Tagen – für eine Frauengruppe von drei Generationen in verschiedensten Lebenssituationen eine sehr schöne Erfahrung!
Zweimal wollen wir unsere Lieder jetzt präsentieren, am 25.8. auf dem Gemeindefest in St. Laurentius und am 1.9. auf dem Pfarrfamilienfest in Christus Erlöser. Natürlich wollen wir das so schön und beschwingt wie nur möglich machen, aber das Wichtigste haben wir wohl schon bei den Proben erlebt:
Schwestern, hört aufeinander, traut einander und traut euch selber was zu, dann können wir zur Ehre – und sicher auch zur Freude – Gottes singen und jubeln, jede mit ihrer eigenen Stimme!

 

Besondere Termine

Diese Woche 
Nächste Woche

Umtrunk auf dem Kirchplatz

In der Adventszeit sind alle herzlich eingeladen, nach dem Sonntagsgottesdienst zu einem Umtrunk auf dem Kirchplatz zu verweilen:

2. Advent 04.12.: nach der Hl. Messe um 18.30 Uhr

3. Advent 10.12.: nach der Vorabendmesse um 18.00 Uhr

4. Advent 18.12.: nach der Hl. Messe um 10.30 Uhr


Heilige Messen bei Kerzenlicht

an den ersten drei Dienstagen im Advent (29.11., 06.12., 13.12.) feiern wir Rorategottedienste bei Kerzenlicht um 6.00 Uhr.

Die hl. Messe bei Kerzenlicht feiern wir auch am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis am 08.12. um 18.00 Uhr mit einer anschließenden Lichterprozession zu unserer Mariengrotte im Pfarrhof.


Sakramente

Beichtgelegenheit

Beichtgelegenheit

jeweils freitags und samstags vor der Hl. Messe von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr



Erstkommunion
Firmvorbereitung

Erstkommunionvorbereitung

jeweils donnerstags um 15.30 Uhr






In diesem Jahr findet keine Firmvorbereitung statt.



Pfarrgemeinde

Aus der Papstbotschaft zum Weltmissionsonntag

Die Geschichte der Evangelisierung beginnt mit einer leidenschaftlichen Suche des Herrn, der ruft und mit jedem Menschen dort, wo er ist, einen freundschaftlichen Dialog aufnehmen will (vgl. Joh 15,12-17). Die Apostel erzählen uns als erste davon, während sie sich sogar an den Tag und die Stunde erinnern, als sie ihm begegnet sind: »Es war um die zehnte Stunde« (Joh 1,39). Die Freundschaft mit dem Herrn, ihn zu sehen, wie er Kranke heilt, mit Sündern isst, Hungrige speist, sich Ausgeschlossenen nähert, Unreine berührt, sich mit den Bedürftigen identifiziert, zu den Seligpreisungen einlädt und auf eine neue Art und Weise mit Vollmacht lehrt – das hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck, der ein Staunen und eine offenherzige und ungezwungene Freude zu wecken vermag, die man nicht zurückhalten kann. Diese Erfahrung ist, wie der Prophet Jeremia sagte, das brennende Feuer seiner wirksamen Gegenwart in unseren Herzen, das uns zur Mission antreibt, obwohl dies mitunter mit Opfern und Missverständnissen verbunden ist (vgl. 20,7-9). Die Liebe ist immer in Bewegung und setzt uns in Bewegung, um die schönste Botschaft und Quelle der Hoffnung weiterzugeben: »Wir haben den Messias gefunden« (Joh 1,41).

… Wie die Apostel und die ersten Christen sagen auch wir mit all unseren Kräften: »Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben« (Apg 4,20). Alles, was wir empfangen haben, alles, was der Herr uns nach und nach zugedacht hat, das hat er uns gegeben, damit wir es einsetzen und den anderen selbstlos weiterschenken. Wie die Apostel das Heil Jesu sahen, hörten und berührten (vgl. 1 Joh 1,1-4), so können wir heute das leidende und verherrlichte Fleisch Christi im Verlauf jeden Tages berühren und den Mut finden, mit allen eine hoffnungsvolle Zukunft zu teilen, jenes unbezweifelbare Merkmal, das dem Wissen entspringt, dass der Herr uns begleitet. Als Christen können wir den Herrn nicht für uns selbst behalten: Die Sendung der Kirche zur Evangelisierung bringt ihre umfassende und öffentliche Bedeutung in der Verwandlung der Welt und in der Sorge für die Schöpfung zum Ausdruck.

… Unser Leben aus dem Glauben wird geschwächt, es verliert die Prophetie und die Fähigkeit zum Staunen und zur Dankbarkeit, wenn es sich in persönlicher Abschottung oder in kleinen Gruppen verschließt; schon wegen seiner eigenen Dynamik verlangt es eine zunehmende Offenheit, die auf alle zugehen und sie umarmen kann. Die ersten Christen waren weit davon entfernt, der Versuchung nachzugeben, sich in eine Elite einzuschließen; sie wurden vom Herrn und von dem neuen Leben angezogen, das er anbot, nämlich zu den Völkern zu gehen und zu bezeugen, was sie gesehen und gehört hatten: Das Reich Gottes ist nahe. Sie taten dies mit der Hingabe, der Dankbarkeit und dem Edelmut derer, die säen im Wissen, dass andere die Früchte ihres Einsatzes und Opfers genießen werden. Daher denke ich gerne: »Auch die Schwächsten, Benachteiligten und Verwundeten können [auf ihre Weise Missionare] sein, denn man muss immer zulassen, dass das Gute mitgeteilt wird, selbst wenn es zusammen mit vielen Schwächen besteht« (Nachsynodales Apostolisches Schreiben Christus vivit, 239). Am Weltmissionstag, der jedes Jahr am vorletzten Sonntag im Oktober gefeiert wird, denken wir dankbar an alle Menschen, die uns durch ihr Lebenszeugnis helfen, unsere in der Taufe übernommene Verpflichtung zu erneuern, offenherzige und fröhliche Apostel des Evangeliums zu sein. Wir denken besonders an alle, die sich auf den Weg gemacht und Land und Familie verlassen haben, damit das Evangelium unverzüglich und ungehemmt die Orte von Völkern und Städten erreichen konnte, in denen viele Menschen nach Segen dürsten.

Wenn wir ihr missionarisches Zeugnis betrachten, so spornt uns dies an, mutig zu sein und eindringlich »den Herrn der Ernte« zu bitten, »Arbeiter für seine Ernte auszusenden« (Lk 10,2). Wir sind uns nämlich bewusst, dass die Berufung zur Mission nicht der Vergangenheit angehört oder eine romantische Erinnerung an frühere Zeiten ist. Heute braucht Jesus Herzen, welche die Berufung als eine echte Liebesgeschichte zu leben fähig sind, die sie dazu bringt, an die Peripherien der Welt zu gehen und Boten und Werkzeuge des Mitleidens zu werden. Und es ist ein Ruf, den er an alle richtet, wenn auch nicht auf dieselbe Weise. Denken wir daran, dass es Peripherien in unserer Nähe gibt, im Zentrum einer Stadt oder in der eigenen Familie. Es gibt auch einen Aspekt der universalen Offenheit der Liebe, der nicht geographischer, sondern existentieller Natur ist. Immer, besonders aber in diesen Zeiten der Pandemie, ist es wichtig, unsere tägliche Fähigkeit zu steigern, unseren Kreis zu erweitern und die zu erreichen, die ich nicht unmittelbar als Teil „meiner Interessenswelt“ sehe, obwohl sie mir nahe sind (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 97). Die Mission zu leben bedeutet, sich darauf einzulassen, die gleiche Gesinnung wie Christus Jesus zu pflegen und mit ihm zu glauben, dass der Mensch neben mir auch mein Bruder oder meine Schwester ist. Möge die mitfühlende Liebe Jesu Christi auch unser Herz aufrütteln und uns alle zu missionarischen Jüngern machen.

Maria, die erste missionarische Jüngerin, lasse in allen Getauften den Wunsch wachsen, Salz und Licht in unseren Ländern zu sein (vgl. Mt 5,13-14).

Anbetung

Anbetung am Freitag

Anbetung am Freitag

Auch im neuen Jahr werden wir einmal im Monat stille eucharistische Anbetung halten. Nach der Abendmesse freitags um 18 Uhr ist eine Stunde bis 20 Uhr eucharistische Anbetung in Stille. Die Termine sind:

22.07.2022, 19.08.2022, 09.09.2022, 28.10.2022, 18.11.2022 und 09.12.2022


Alle sind herzlich eingeladen, in der Stille das Geschenk der besonderen Gegenwart Gottes anzunehmen.

St. Pius Kirche

St.Pius

St.Pius unter Denkmalschutz

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat unsere Filialkir- che St. Pius in Großenritte als Kulturdenkmal eingestuft und in das Denkmalbuch aufgenommen. Laut Schreiben des Lan- desamtes für Denkmalpflege sind Kulturdenkmäler......

 

Gottesdienste

 

Bürozeiten

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