Hier die neugewählten Mitglieder des PGR

+++++Sonntag, 06.01.2019 Erscheinung des Herrn: Hl. Messe um 10.30 Uhr in der Christus-Erlöser-Kirche mit Aussendung der Sternsinger++++++
 

Weihnachtskonzert Könige aus dem Morgenland

Passend zum Fest der Heiligen Drei Könige ge- stalteten unter dem Motto „Könige vom Morgenland“ ca. 60 Teilnehmer ein buntes Programm. Sie machten sich mit Liedern und instrumentalen Beiträgen auf den Weg zur Krippe, um das neugeborene Jesuskind zu begrüßen.....

 

Karneval in Baunatal

Ein dreifach donnerndes Baunatal Helau hieß es am vergangenen Samstag im Maximilian-Kolbe-Heim. Ein schön geschmückter Saal wartete auf die Karnevalisten. Pünktlich um 20.11 Uhr begrüßten Herr Pfarrer Rabanus und Thorsten Herold die zahlreichen Narren, die gemeinsam einen schönen Abend erleben wollten.
Von Anfang an war die Stimmung sehr gut, die erste Schunkelrunde ließ nicht lange auf sich warten........

 

An der Arche um Acht

An der Arche um Acht, an der Arche um Acht..." singen zwei Pinguine im Regen und freuen sich. Schließlich haben sie zwei der begehrten Tickets für die Arche Noah ergattert. Sie müssen sich beeilen, das Wasser steht schon kniehoch. Aber Moment mal, ..........

 

St. Pius-Kirche feiert 50 jähriges Jubiläum

Am Sonntag, den 20. August 2017 konnten wir den 50. Jahrestag der Weihe unserer Filialkirche St. Pius X. in Großenritte feiern. Es war ein wunderschöner Tag für unsere Gemeinde. Im Vorfeld haben viele mitgeholfen, Kirche und Außengelände für das Fest herzurichten........

 

Kirchenchor beim 50-jährigen Weihejubiläum von St. Pius

Kirchenchor beim 50-jährigen Weihejubiläum von St. Pius
Da hatten sich Chorleiterin Klaudia Piecha und ihr Chor wirklich etwas Großes vorgenommen. Anlässlich des St.-Piusfestes wurde das Hochamt durch den Kirchenchor mitgestaltet. Dafür........


 

Probewochenende des Kirchenchores in Rietberg vom 12. Bis 14. Mai 2017

Als wir uns für das Kirchweihjubiläum von St. Pius in Großenritte ein größeres Projekt, nämlich die Messe von Gunter Martin Göttsche von 2011 vorgenommen haben, war klar: nur mit den wöchentlichen Proben schaffen wir das nicht, wir brauchen dafür ein intensives Wochenende. Und da unser letztes Probenwochenende schon etwas länger her ist, war die allgemeine Meinung: super, wir fahren weg!.....

 

Abend der Ehrenamtlichen

Unsere Gemeinde lebt von den verschiedenen Diensten, die ehrenamtlich geleistet werden. Im vergangenen Jahr haben nicht wenige Gemeindemitglieder ihre Bereitschaft zum Aus- druck gebracht, bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Es sind etwa 150 Erwachsene, die ehrenamtlich mitarbeiten.....

 

Weihnachtskonzert " Lasst uns nach Bethlehem ziehen"

"Lasst nach Bethlehem uns ziehen", unter diesem Motto stand das diesjährige Weihnachtskonzert des Kirchenchores der Christus-Erlöser-Kirche

 

Sternsingeraktion 2017

In diesem Jahr waren am Sonntag nach dem Dreikönigstag sechs Gruppen bei nicht so angenehmen Wetter unterwegs, um den Segen in die Wohnungen und Häuser unserer Gemeinde zu bringen. ........

 

Das Geschenk des Himmels

„Schnell, schnell, schnell, es wird Zeit, Weihnachten ist nicht mehr weit. Jesus wird ein kleines Kind, wird so wie die Men- schen sind“ sangen in der Christus-Erlöser-Kirche in Baunatal am Nachmittag des Heiligen Abends aus vollen Kehlen ca. 65

 

Konfessionsübergreifendes Projekt der Musicalgruppe

„Packt ihn, fasst ihn – das gibt fette Beute. Von diesen Händlern gibt´s genug und wir sind arme Leute“, rappen drei Räuber lautstark durch das gefüllte Gotteshaus. Nach und nach stehlen die Räuber Geld und Gold des Händlers, fesseln und schlagen ihn. Am Ende liegt der Verwundete am Straßenrand. Niemand hilft ihm, nicht einmal ein vorbeifahrender Priester und ein Levit. Nur ein Fremder, ein Samariter, hilft und versorgt den Schwerverletzten. Er bringt ihn zu einer Herberge und bezahlt den Wirt, mit dem Auftrag, sich weiterhin um den Verwundeten zu kümmern......

 

Der geöffnete Kirchturm - ein Projekt zum Geburtstag der Stadt Baunatal 5050

Hier ein paar Bilder und Impressionen des gelungenen Tages. Wir hatten eine Menge zuspruch, viele Besucher und viele gute und interessante Gespräche

 

Weihnachtliche Musik in der Christus-Erlöser-Kirche

Am Sonntag, dem 3. Januar, kurz vor dem Fest der Heiligen Drei Könige, ließen sich unzählige Menschen von der Begeisterung der Hirten anstecken, die zum Stall von Bethlehem gekommen sind und staunten, dass Gott Mensch geworden ist. Der Pfarrer der kath. Kirchengemeinde Christus-Erlöser, Dr. Joachim Rabanus, begrüßte in der überfüllten Kirche all die Menschen, die das Gefühl von Weihnachten noch einmal ohne Stress erleben wollten.

 

Ein „sonderbares“ Krippenspiel

Sonderbar, was sich im Dezember 2015 in der katholischen Kirche Christus Erlöser in Baunatal abspielte. „Sonderbar, was damals in dem Stall geschah“, heißt es im Text von Gaba Mertins, von der auch das gleichnamige Musical „Sonderbar“ stammt. 16 Darsteller, 40 Sänger und Instrumentalisten und viele fleißige Helfer im Hintergrund trafen sich in den letzten Wochen vor Weihnachten, um zu singen, zu musizieren und ihr Schauspieltalent unter Beweis zu stellen.

 

Kfd Frauen am Nikolausmarkt

Die kfd auf dem Nikolausmarkt vom 9.-10.12.2015
Der Baunataler “Kirchen Stand” auf dem Nikolausmarkt war in diesem Jahr attraktiver Anziehungspunkt für viele Christen und andere Gäste.

 

Der verlorene Sohn, Musical zum Pfarrverbundsfest

Musik verbindet Menschen verschiedener Generationen und Traditionen, verleiht Inhalten eine ganz neue Tiefe, weckt schlummernde Talente – und macht Akteuren und Zuhörern viel Freude. Das ist nichts Neues, doch wenn man diese allgemein bekannten Aussagen in die Tat umsetzt, ist es immer wieder beeindruckend, zu hören, was dabei herauskommen kann.

 

Sternsingeraktion 2015 mit Rekordergebnis

Mit großer Dankbarkeit können wir auf die Sternsingeraktion 2015 zurückblicken. Am Sonntag nach dem Dreikönigstag waren 25 Kinder und Jugendliche als Sternsinger in unserer Gemeinde unterwegs. Pünktlich um 10.30 Uhr zog die Sternsin- gerschar mit ihren sieben erwachsenen Begleitern in die Christus-Erlöser-Kirche ein. Verschiedene liturgische Dienste wurden von den Sternsingern im Gottesdienst übernommen. Am Ende der hl. Messe ......

 

Weihnachtskonzert

Wer sich am 4.1. auf den Weg zur Christus-Erlöser-Kirche in Baunatal auf den Weg machte, um in sich das Geheimnis von Weihnachten noch einmal aufklingen zu lassen, wurde nicht enttäuscht.
Von besinnlichen und einfühlsamen Liedern über .........

 

Krippenspiel 2014

Zum Treffpunkt für mehr als 60 Sänger, Musiker, Darsteller und Helfer wurde am Heiligen Abend die Krippe in der Christus-Erlöser-Kirche. Wie jedes Jahr stellten sie die Weihnachtsgeschichte szenisch und musikalisch dar und feierten so das Geheimnis der Menschwerdung unseres Herrn, Jesus Christus.

 

Chorfahrt nach Mainz

Zum 20. Mal organisierte Arthur Schmidt unsere Chorfahrt, die uns dieses Mal zum Rhein führte. Um 7.00 Uhr ging es vom ZOB los. Bereits nach 1,5 Std Fahrt wurde uns ein kleiner Imbiss mit alter Wurst gereicht, welche dankbar angenommen wurde.

 

Ostermusical Emmaus

Nach Jesu Tod breiteten sich Verzweiflung und Trauer un- ter seinen Jüngern aus. Zwei von ihnen – Kleophas und sein Freund – gingen in ein Dorf namens Emmaus.

 

Kreuzweg am Büraberg

Wieder einmal war es soweit. Die Fastenzeit schon in der vierten Woche und wie es bei uns in der Christus-Erlöser-Gemeinde schon seit mehr als 25 Jahren üblich ist ruft dann der Büraberg bei Fritzlar zum Kreuzweg. Der Kreuzweg in den 80er Jahren liebevoll durch eigenleistung wieder aufgebaut und restauriert ist ein wunderbarer Ort der Stille.

 

Eine gelungene Karnevalssitzung

Ein dreifach donnerndes Baunatal Helau hieß es am vergangenen Samstag im Maximilian-Kolbe-Heim. Ein schön geschmückter Saal wartete auf die Karnevalisten. Pünktlich um 20.11 Uhr begrüßten Herr Pfarrer Rabanus und Thorsten Herold die zahlreichen Narren, die gemeinsam einen schönen Abend erleben wollten.....



 

Freude über gelungene Sternsingeraktion 2014

Die diesjährige Sternsingeraktion war ein großer Erfolg. Am Sonntag, den 12. Januar, dem Sonntag nach dem Dreikö- nigstag, waren 22 Kinder und Jugendliche als Sternsinger in unserer Gemeinde unter-
wegs. Über 120 Haushalte
wurden besucht.Der Tag begann mit dem Anlegen der kostbaren Königsgewänder, die an den Besuch der drei Weisen aus dem Osten in Bethlehem erinnerten.

 

Krippenspiel am Heiligen Abend

Davon war am Nachmittag des Heiligen Abends im Gemeindehaus der Christus-Erlöser-Kirche noch nichts zu hören. Fast 60 Darsteller, Sänger, Instrumentalisten und fleißige Helfer bereiteten sich auf den großen Auftritt vor, für den sie die ganze Ad- ventszeit tüchtig probten...

 

Pfarrfamilienfest

Hier findet Ihr ein paar Bilder zum Pfarrfamilienfest

 

Fronleichnam

Wie jedes Jahr an Fronleichnam gab es wieder die große Prozession mit 4 Altären. Der Weg den wir diesmal gegangen sind führte uns über das Kreuz am Platz des Friedens wo der erste Altar mit einem festlichen Blumenteppich geschmückt war. Der zweite Altar war an der Gethsemane Kirche aufgebaut der dritte Altar stand am Pestalozzie Kindergarten. Der Vierte Altar stand in der Gustav Heinemann Allee. Der Abschluss und den Schlusssegen gab es dann nochmals in der Christus-Erlöser- Kirche wo die Bläser nocheinmal aufspielten.

Anschliesend kam man noch auf dem Pfarrhof bei Würstchen und Getränken verschiedenster Art zusammen. Wie immer eine gelungenes Fronleichnamsfest.

 

Wallfahrt nach Naumburg

Am Samstag nach Christi Himmelfahrt fand die diesjährige Fußwallfahrt zur Mariengrotte in Naumburg statt. Um 12.15 Uhr startete die Gruppe der Wallfahrer an der Christus-Erlöser- Kirche, um über Großenritte den Weg nach Naumburg zu fin- den. Um 13.00 Uhr kamen noch einige Pilger in Großenritte hin- zu, die sich ab der St.-Pius-Kirche der Wallfahrt anschlossen.

 

Gemeindefahrt am 1. Mai

Nach der hl. Messe am Gedenktag des hl. Josef des Arbeiters fuhren wir um 8.30 Uhr ins Weserbergland. Unsere erste Stati- on war die ehemalige Klosterkirche Bursfelde bei Hann. Mün- den. Obwohl das Kloster schon infolge der Reformation im 16. Jahrhundert aufgegeben wurde und Teile der Kirche......

 

Pastoralverbundsfest und das Musical Johannes der Täufer

Am 24. Juni haben wir unser Musical zum Geburtsfest Johannes des Täufers aufgeführt, und es war ein großer Erfolg! Nach allen Vorbereitungen für Musik und Schauspiel, Kostüme und Kulisse waren wir ja doch ein bisschen nervös – und die Kirche war viel voller, als wir zu hoffen gewagt hatten; toll, dass so viele Menschen uns sehen und hören wollten, aber auch sehr aufregend! .......

Besondere Termine

Diese Woche 
Nächste Woche

Verwaltungsrat

nächste Sitzung am Mittwoch, 01.12. um 19.00 Uhr



Rorate

Dienstag, 7. Dezember um 6.00 Uhr Hl. Messe in der Christus-Erlöser-Kirche


Sakramente

Beichtgelegenheit

Beichtgelegenheit

jeweils freitags und samstags vor der Hl. Messe von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr



Erstkommunion
Firmvorbereitung

Erst kommunionvorbereitung 2022 :


donnerstags um 15.30 Uhr in der Christus-Erlöser-Kirche






Pfarrgemeinde

Aus der Papstbotschaft zum Weltmissionsonntag
Betrachtung Sonntagsevangelium 25. Juli 2021

Die Geschichte der Evangelisierung beginnt mit einer leidenschaftlichen Suche des Herrn, der ruft und mit jedem Menschen dort, wo er ist, einen freundschaftlichen Dialog aufnehmen will (vgl. Joh 15,12-17). Die Apostel erzählen uns als erste davon, während sie sich sogar an den Tag und die Stunde erinnern, als sie ihm begegnet sind: »Es war um die zehnte Stunde« (Joh 1,39). Die Freundschaft mit dem Herrn, ihn zu sehen, wie er Kranke heilt, mit Sündern isst, Hungrige speist, sich Ausgeschlossenen nähert, Unreine berührt, sich mit den Bedürftigen identifiziert, zu den Seligpreisungen einlädt und auf eine neue Art und Weise mit Vollmacht lehrt – das hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck, der ein Staunen und eine offenherzige und ungezwungene Freude zu wecken vermag, die man nicht zurückhalten kann. Diese Erfahrung ist, wie der Prophet Jeremia sagte, das brennende Feuer seiner wirksamen Gegenwart in unseren Herzen, das uns zur Mission antreibt, obwohl dies mitunter mit Opfern und Missverständnissen verbunden ist (vgl. 20,7-9). Die Liebe ist immer in Bewegung und setzt uns in Bewegung, um die schönste Botschaft und Quelle der Hoffnung weiterzugeben: »Wir haben den Messias gefunden« (Joh 1,41).

… Wie die Apostel und die ersten Christen sagen auch wir mit all unseren Kräften: »Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben« (Apg 4,20). Alles, was wir empfangen haben, alles, was der Herr uns nach und nach zugedacht hat, das hat er uns gegeben, damit wir es einsetzen und den anderen selbstlos weiterschenken. Wie die Apostel das Heil Jesu sahen, hörten und berührten (vgl. 1 Joh 1,1-4), so können wir heute das leidende und verherrlichte Fleisch Christi im Verlauf jeden Tages berühren und den Mut finden, mit allen eine hoffnungsvolle Zukunft zu teilen, jenes unbezweifelbare Merkmal, das dem Wissen entspringt, dass der Herr uns begleitet. Als Christen können wir den Herrn nicht für uns selbst behalten: Die Sendung der Kirche zur Evangelisierung bringt ihre umfassende und öffentliche Bedeutung in der Verwandlung der Welt und in der Sorge für die Schöpfung zum Ausdruck.

… Unser Leben aus dem Glauben wird geschwächt, es verliert die Prophetie und die Fähigkeit zum Staunen und zur Dankbarkeit, wenn es sich in persönlicher Abschottung oder in kleinen Gruppen verschließt; schon wegen seiner eigenen Dynamik verlangt es eine zunehmende Offenheit, die auf alle zugehen und sie umarmen kann. Die ersten Christen waren weit davon entfernt, der Versuchung nachzugeben, sich in eine Elite einzuschließen; sie wurden vom Herrn und von dem neuen Leben angezogen, das er anbot, nämlich zu den Völkern zu gehen und zu bezeugen, was sie gesehen und gehört hatten: Das Reich Gottes ist nahe. Sie taten dies mit der Hingabe, der Dankbarkeit und dem Edelmut derer, die säen im Wissen, dass andere die Früchte ihres Einsatzes und Opfers genießen werden. Daher denke ich gerne: »Auch die Schwächsten, Benachteiligten und Verwundeten können [auf ihre Weise Missionare] sein, denn man muss immer zulassen, dass das Gute mitgeteilt wird, selbst wenn es zusammen mit vielen Schwächen besteht« (Nachsynodales Apostolisches Schreiben Christus vivit, 239). Am Weltmissionstag, der jedes Jahr am vorletzten Sonntag im Oktober gefeiert wird, denken wir dankbar an alle Menschen, die uns durch ihr Lebenszeugnis helfen, unsere in der Taufe übernommene Verpflichtung zu erneuern, offenherzige und fröhliche Apostel des Evangeliums zu sein. Wir denken besonders an alle, die sich auf den Weg gemacht und Land und Familie verlassen haben, damit das Evangelium unverzüglich und ungehemmt die Orte von Völkern und Städten erreichen konnte, in denen viele Menschen nach Segen dürsten.

Wenn wir ihr missionarisches Zeugnis betrachten, so spornt uns dies an, mutig zu sein und eindringlich »den Herrn der Ernte« zu bitten, »Arbeiter für seine Ernte auszusenden« (Lk 10,2). Wir sind uns nämlich bewusst, dass die Berufung zur Mission nicht der Vergangenheit angehört oder eine romantische Erinnerung an frühere Zeiten ist. Heute braucht Jesus Herzen, welche die Berufung als eine echte Liebesgeschichte zu leben fähig sind, die sie dazu bringt, an die Peripherien der Welt zu gehen und Boten und Werkzeuge des Mitleidens zu werden. Und es ist ein Ruf, den er an alle richtet, wenn auch nicht auf dieselbe Weise. Denken wir daran, dass es Peripherien in unserer Nähe gibt, im Zentrum einer Stadt oder in der eigenen Familie. Es gibt auch einen Aspekt der universalen Offenheit der Liebe, der nicht geographischer, sondern existentieller Natur ist. Immer, besonders aber in diesen Zeiten der Pandemie, ist es wichtig, unsere tägliche Fähigkeit zu steigern, unseren Kreis zu erweitern und die zu erreichen, die ich nicht unmittelbar als Teil „meiner Interessenswelt“ sehe, obwohl sie mir nahe sind (vgl. Enzyklika Fratelli tutti, 97). Die Mission zu leben bedeutet, sich darauf einzulassen, die gleiche Gesinnung wie Christus Jesus zu pflegen und mit ihm zu glauben, dass der Mensch neben mir auch mein Bruder oder meine Schwester ist. Möge die mitfühlende Liebe Jesu Christi auch unser Herz aufrütteln und uns alle zu missionarischen Jüngern machen.

Maria, die erste missionarische Jüngerin, lasse in allen Getauften den Wunsch wachsen, Salz und Licht in unseren Ländern zu sein (vgl. Mt 5,13-14).

Die Speisung der Fünftausend aus fünf Broten und zwei Fischen, wie es der Evangelist Johannes berichtet, steht im Mittelpunkt des Sonntagsevangeliums am 17. Sonntag im Jahreskreis (Lesejahr B). Die Worte von Papst Franziskus zu diesem Evangelium am 29.7.2018 beim Angelusgebet regen zum Nachdenken an: Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Ihr habt Mut, bei dieser Sonne auf dem Platz! Bravo! Das heutige Evangelium (vgl. Joh 6,1-15) berichtet von der Vermehrung der Brote und der Fische. Als Jesus die große Menschenmenge sieht, die ihm am See von Tiberias gefolgt ist, wendet er sich an den Apostel Philippus und fragt: »Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?« (V. 5). Tatsächlich reicht das wenige Geld, das Jesus und die Apostel besitzen, nicht aus, um diese Menge mit Essen zu versorgen. Und so kommt es, dass Andreas, ein anderer der Zwölf, einen Jungen zu Jesus führt, der alles zur Verfügung stellt, was er hat: fünf Brote und zwei Fische. Doch für so viele ist das so gut wie nichts, sagt Andreas (vgl. V. 9). Tüchtig, dieser Junge! Mutig. Auch er sah die Menge, und er sah seine fünf Brote. Er sagt: »Ich habe das. Wenn es hilft, stelle ich es zur Verfügung.« Dieser Junge macht uns nachdenklich… Dieser Mut… Junge Leute sind so, sie haben Mut. Wir müssen ihnen helfen, diesen Mut zu behalten. Und doch sagt Jesus den Jüngern, dass die Leute sich setzen sollen. Dann nimmt er die Brote und die Fische, er sagt dem Vater Dank und verteilt sie (vgl. V. 11). Und alle können sich satt essen. Alle haben gegessen, so viel sie wollten.

Mit diesem Abschnitt aus dem Evangelium veranlasst uns die Liturgie, den Blick nicht von jenem Jesus abzuwenden, der am vergangenen Sonntag im Markusevangelium »die vielen Menschen sah und Mitleid mit ihnen hatte« (vgl. 6,34). Auch der Junge mit den fünf Broten hat dieses Mitleid verstanden und sagt: »Die armen Menschen! Ich habe dies…« Das Mitleid führte ihn dazu, das anzubieten, was er hatte. Johannes zeigt uns heute erneut Jesus, der auf die Grundbedürfnisse der Menschen achtet. Die Begebenheit entspringt einer konkreten Tatsache: Die Menschen sind hungrig und Jesus bezieht seine Jünger mit ein, damit dieser Hunger gestillt wird.

Das ist die konkrete Tatsache. Für die Menge beschränkte sich Jesus nicht darauf, dies zu geben – er hat sein Wort, seinen Trost, sein Heil und schließlich sein Leben geschenkt –, sondern gewiss tat er auch dies: Er kümmerte sich um die Nahrung für den Leib. Und wir, seine Jünger, können nicht so tun, als ob dies nicht geschehen wäre. Nur wenn man auf die einfachsten Bitten der Menschen hört und ihnen in ihren konkreten Lebenssituationen zur Seite steht, wird man gehört werden können, wenn man von höheren Werten spricht.

Gottes Liebe zur Menschheit, die nach Brot, Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden und vor allem nach seiner göttlichen Gnade hungert, lässt niemals nach. Jesus fährt auch heute fort, den Hunger zu stillen, eine lebendige und tröstende Gegenwart zu sein, und er tut dies durch uns. Deshalb lädt uns das Evangelium ein, bereit und tätig zu sein, wie jener Junge, der erkennt, dass er fünf Brote hat und sagt: »Ich gebe das, dann liegt es an dir…« Angesichts des Schreis des Hungers – aller Arten von »Hunger« – so vieler Brüder und Schwestern in jedem Teil der Welt können wir nicht distanziert bleiben und ruhig zuschauen.

Die Verkündigung Christi, Brot des ewigen Lebens, erfordert ein großherziges Engagement in der Solidarität für die Armen, die Schwachen, die Letzten, die Wehrlosen. Diese aktive Nähe und Nächstenliebe ist die beste Bestätigung der Qualität unseres Glaubens, sowohl auf persönlicher Ebene als auch auf der Ebene der Gemeinschaft. Dann, am Ende des Berichts, als alle satt waren, sagte Jesus zu den Jüngern, dass sie die übriggebliebenen Brocken einsammeln sollten, damit nichts verderbe. Und ich möchte euch diesen Satz Jesu ans Herz legen: »Sammelt die übrig gebliebenen Brocken, damit nichts verdirbt!« (V. 12). Ich denke an die Leute, die hungrig sind, und daran, wie viel übriggebliebenes Essen wir wegwerfen…

Jeder von uns soll daran denken: Die Lebensmittel, die beim Mittagessen, beim Abendessen übrigbleiben, was wird damit? Bei mir zuhause: Was geschieht mit dem übriggebliebenen Essen? Wird es weggeworfen? Nein. Wenn du diese Gewohnheit hast, gebe ich dir einen Rat: Sprich mit deinen Großeltern, die die Zeit nach dem Krieg erlebt haben, und frage sie, was sie mit dem übriggebliebenen Essen gemacht haben. Übriggebliebenes Essen darf nie weggeworfen werden. Man verwendet es wieder oder man gibt es denen, die es essen können, denen, die es brauchen. Werft niemals das übriggebliebene Essen weg! Das ist ein Rat und auch eine Gewissensprüfung: Was geschieht zuhause mit dem Essen, das übrigbleibt? Wir wollen die Jungfrau Maria bitten, dass sich auf der Welt jene Programme durchsetzen, die der Entwicklung, der Ernährung und der Solidarität gewidmet sind und nicht jene des Hasses, der Aufrüstung und des Krieges.

Anbetung

Anbetung am Freitag

Anbetung am Freitag

Auch in neuen Jahr werden wir einmal im Monat stille eucharistische Anbetung halten. Nach der Abendmesse freitags um 18 Uhr ist eine Stunde bis 20 Uhr eucharistische Anbetung in Stille. Die Termine sind:

09.07., 27.08., 17.09., 22.10., 19.11., 10.12.2021


Alle sind herzlich eingeladen, in der Stille das Geschenk der besonderen Gegenwart Gottes anzunehmen.

St. Pius Kirche

St.Pius

St.Pius unter Denkmalschutz

Das Landesamt für Denkmalpflege Hessen hat unsere Filialkir- che St. Pius in Großenritte als Kulturdenkmal eingestuft und in das Denkmalbuch aufgenommen. Laut Schreiben des Lan- desamtes für Denkmalpflege sind Kulturdenkmäler......

 

Gottesdienste

 

Bürozeiten

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