Mini- Musical zum Pastoralverbundsfest -Neue Probentermine-
Johannes der Täufer, von dessen Geburt wir zu Beginn des Lukasevangeliums (Lk 1) lesen, war der „Vorläufer“; der, der Jesus vorangegangen ist, ihm den Weg bereitet hat. Wir feiern sein Geburtsfest genau „gegenüber“ des Geburtsfestes Jesu, nämlich am 24. Juni.
Diözesan Chorfahrt 2012 nach Rom
Unser Bischof, Heinz Josef Algermissen, schreibt an alle Chorsängerinnen und Chorsänger des Bistums Fulda: „Musik im Gottesdienst ist auch im Bistum Fulda ein nicht wegzudenkender Teil des kirchlichen Lebens. Gleich ob gesungen, mit der Orgel oder im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, immer erklingt der eine Lobpreis Gottes zur Freude der Menschen.
Messe zum mitsingen |
Messe zum Mitsingen
Chor der Christus-Erlöser-Kirche
plant für das Jahr 2012 ein zeitlich begrenztes Projekt
Haben Sie Lust am Singen?
Wollen Sie mit vielen Gleichgesinnten zur Ehre Gottes und zur Freude der Gemeinde
zwei außergewöhnliche Gottesdienste gestalten?
Dann sind Sie bei uns genau richtig!
Die Fastenzeit
Aschermittwoch
Aschermittwoch
ist der Beginn der österlichen Bußzeit. Sie dient der inneren und äußeren
Vorbereitung auf das Osterfest, an dem wir die Hoffnung unseres Lebens feiern:
die Auferstehung von den Toten. Am Anfang dieser Gedenkzeit könnte die Frage
stehen: Was würde ich mitnehmen, was wäre meine eiserne Ration, wenn ich mich
einschränken müsste, wenn ich mit meinem Leben Ernst machen möchte, was
bräuchte ich wirklich, worauf käme es an?"
Eine Antwort darauf
gibt der zweite Gedanke, der den Aschermittwoch prägt. Im Zeichen des Aschenkreuzes
auf unser Haupt werden wir daran erinnert, dass wir einmal sterben müssen. Die
Frage nach dem Notwendigen in unserer Zeit, das "was Not tut", entwickelt sich
zur Frage, was schließlich bleibt. Was besitzt einen bleibenden Wert über den
Tod hinaus und hat deshalb in unseren kleinen und großen Lebensentscheidungen
den höchsten Stellenwert. Die Worte Jesu in der hl. Schrift lehren uns die
Liebe als den Bund der bleibt über den Tod hinaus in die Auferstehung zur
Gemeinschaft mit dem dreieinen lebendigen Gott. Dahin sind wir berufen.
Der Grundakkord der
ganzen Fastenzeit klingt in den Texten des Aschermittwoch-Gottesdienstes an:
Kehrt um zu mir von ganzem Herzen! Joel 2,12
Lasst euch mit Gott
versöhnen! 2 Korinther 5,20
Kehrt um und glaubt an das
Evangelium! Markus 1,15
Dies
"Umkehren", "Sich-versöhnen-lassen", "Glauben" wird verwirklicht durch:
Gebet
- Fasten - Almosen
Diese
drei Ausdruckformen unseres Glaubens sind lebenswichtig und stehen im Zentrum
der Aufforderungen an die nächsten 40 Tage.
1.
zum Gebet:
Beten ist ein Dialog mit Gott in meiner Seele. Beten heißt, mein Leben
so vor Gott stellen. Es ist sprechender Glaube:
§
Gott danken für
alles, was ich habe und kann und anderen verdanke:
§
Gott bitten,
mich in meinen Unzulänglichkeiten und Wünschen annehmen;
§
Gott loben und
preisen und ihn als Urheber und Erhalter alles Guten bekennen
Aus der Weisung
zur kirchlichen Bußpraxis zum Gebet:
Wir
entsprechen dem Geist Jesu und dem Wunsch der Kirche, wenn wir in der Fastenzeit
neu auf Gottes Zuwendung zu uns antworten und uns besonders darum bemühen,
persönlich zu beten und das Familien- oder Gemeinschaftsgebet zu erneuern. Zum
Beispiel das Morgen- und Abendgebet, das Tischgebet oder den "Engel des Herrn".
Gemeinschaft mit Gott sollten wir in dieser Zeit auch suchen durch Lesen der
Heiligen Schrift, Besuch der Fastenpredigt, Teilnahme an Besinnungstagen,
Exerzitien, Zeiten der Stille, Kreuzweg- oder Rosenkranzandachten, nicht
zuletzt durch den Empfang des Bußsakramentes und durch die Mitfeier der
Eucharistie an Werktagen.
2.
zu Fasten:
Fasten heißt zunächst
mein Leben bedenken und es ändern. Fasten sind Verzichtleistungen, die wir üben,
um das geistige Vermögen zur Wirkung kommen zu lassen, das die seelischen
Kräfte wie Glauben, Hoffen, Lieben, Gerecht- und Gütigsein stärkt. Wir können
so unserer Gottesbeziehung leichter bewusst werden.
§
Ich könnte auf
vieles - Ich genieße zu viel aus Gedankenlosigkeit, aus Gewöhnung ... - Ich
könnte mich einschränken.
§
Ich lebe oft im
eingefahrenen Trott - Ich könnte einiges ändern, was sich bei mir im Umgang mit
anderen eingeschlichen hat.
§
Ich könnte meine
Zeit neu einteilen, anders mit meiner Zeit umgehen.
Aus der Weisung
zur kirchlichen Bußpraxis zu Fasten und Verzicht:
Das
eigentlichen Fasten bleibt an allen Werktagen der Fastenzeit angeraten. Wer
nicht so einschneidend fasten kann, sollte sich wenigsten bewusst einschränken
im Essen, Trinken und Rauchen, im Gebrauch des Fernsehens und auf Partys, Tanzveranstaltungen
und ähnliche Vergnügungen verzichten. In solchem Verzicht gewinnen wir neue
Freiheit für Gott, für den Menschen neben uns und gegenüber den eigentlichen Wünschen
und Bedürfnissen. Wir üben damit zugleich als einzelne und als weltweite
Glaubensgemeinschaft jedes Jahr neu die Haltung jenes Konsumverzichtes ein,
ohne den die Menschheit ihre Zukunft nicht bestehen wird.
3.
zu Almosen:
Christliche
Nächstenliebe besteht vor allem im Teilen. Es ist nicht nur das Mitteilen
meiner Gedanken und Sorgen, sondern auch der materiellen Güter, die wir zu
diesem Leben brauchen. Dadurch gewinnen wir auch einen ewigen Lohn, der uns verheißen
ist.
§
Mich von der Not
und den Sorgen anderer treffen lassen
§
Das, auf was ich
verzichte, für andere übrig haben.
§
Nicht nur
teilen, sondern auch abgeben, weggeben.
Aus der Weisung der kirchlichen Bußpraxis zu Almosen und Werke der Nächstenliebe: Seit alters haben die Chrisen es als einen besonderen Sinn des Fastens angesehen, mit den Armen zu teilen. Für uns gilt heute: Jeder Christ soll je nach seiner wirtschaftlichen Lage jährlich ein für ihn spürbares Geldopfer für die Hungernden und Notleidenden in der Welt geben. Mehr noch als sonst im Jahr sollen wir Christen in der Fastenzeit uns sorgen um Menschen in leiblicher und seelischer Not, um Alte, Kranke und Behinderte, um mutlose, ratlose und verzweifelte Menschen, in denen ums Christus begegnet.





