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Messe zum mitsingen
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Ausstellung "So geht Katholisch"

Ab dem 6. Mai ist in unserer Kirche Christus Erlöser in Altenbauna die Ausstellung "So geht katholisch" für einige Wochen zu sehen. Das Bistum Fulda hat diese Ausstellung vor einiger Zeit für seine Pfarrgemeinden, Pastoralverbünde und anderen Einrichtungen erworben. Sie ist ein ganz besonderer Kirchenführer: Acht transparente und mit LED-Licht beleuchtete Tafeln zeigen und erklären Orte, Symbole und rituelle Handlungen im katholischen Kirchenraum.

Die Ausstellung ist so konzipiert, dass jeder Besucher im eigenen Tempo seinen Weg zwischen den verschiedenen Stellen findet. Auf Wunsch bieten wir aber auch gern Führungen an.

Weihwasser

Eine Kirche ist das Haus Gottes. Das
Weihwasserbecken am Eingang
erinnert an die Taufe. Mit dem Zeigeund
Mittelfinger nimmt man nach
katholischem Brauch Weihwasser für
das Kreuzzeichen.
Das Kreuz ist das Erkennungszeichen
der Christen. Indem sich Christen mit
dem Kreuz bezeichnen, segnen sie
sich mit diesem Heilszeichen und
stellen sich in die Nachfolge Jesu,
des Heilandes. Beim Kreuzzeichen
berühren die Finger nacheinander
die Stirn, die Brust, die linke und die
rechte Schulter. Dabei wird gebetet:
„Im Namen des Vaters - und des
Sohnes - und des Heiligen Geistes -
Amen.“


 

Opferstock

Die Kirche ist auch Ort des stillen,
privaten Gebets. Hier soll der
Mensch in völliger Ruhe seine
Gebete vor Gott tragen, ihn Bitten,
ihn Loben und ihm Dank sagen. Die
Opferkerze ist dafür ein Zeichen.
Die Opferkerzen, die Gläubige hier
entzünden, sind Zeichen für all das,
was jeder Betende Gott schuldet,
ihm geben möchte und doch nicht
geben kann. Jede Opferkerze ist ein
Symbol des Glanzes und der
Herrlichkeit Gottes, dem sich
Menschen im Gebet anvertrauen. Die
brennende Kerze ist so ein Zeichen
der Verehrung Gottes. Gleichzeitig
steht sie für den Dank und die Bitte,
die Menschen vor Gott getragen
haben – in der Kerze bleibt das
Gebet auch für andere Beter
gegenwärtig. Indem Gläubige eine
Kerze entzünden, stellen sie sich in
die Gemeinschaft aller Betenden und
empfehlen ihr Anliegen dem
gemeinsamen Gebet. Dies wird auch
deutlich im Fürbittbuch, das in
manchen Kirchen ausliegt..

 
 

Taufe

Durch die Taufe werden Menschen in
die Gemeinschaft der Kirche
aufgenommen. Zum Taufritus gehört
das Übergießen des Kopfes mit
geweihtem Wasser als Symbol der
Reinigung von Leib und Seele. Dies
geschieht am Taufbecken.
Die Taufe bezeichnet die Kirche als
Sakrament. Sakramente sind Zeichen
der Gegenwart Gottes im Leben der
Menschen. Die katholische Kirche
kennt sieben Sakramente: Taufe,
Eucharistie, Firmung, Beichte, Ehe,
das Sakrament der Weihe (Diakonen-
, Priester- und Bischofsweihe) und
Krankensalbung. Sakramente zeigen,
das Gott am Leben der Menschen
teilnimmt und gegenwärtig bleibt.

 

Kommunion


Die heilige Kommunion, den Leib
Christi in der Gestalt des Brotes,
empfangen die Gläubigen im
Gottesdienst stehend vor dem Altar.
Der Empfang der Kommunion, was
Gemeinschaft mit Jesus Christus
bedeutet, geschieht in jeder heiligen
Messe im Brot. Eucharistie und
Kommunion erinnern an das letzte
Abendmahl Jesu. Der
Kommunionempfang ist Ausdruck
der innigsten Gemeinschaft mit
Christus und mit allen Gläubigen. In
der Regel wird die Kommunion vor
den Stufen des Altars, an dem die
Eucharistie gefeiert wurde,
empfangen. Die kleinen Brotscheiben
(Hostien), werden vom Priester und
Kommunionhelferinnen und
Kommunionhelfern an die Gläubigen
verteilt. Wer die Kommunion
empfangen will, legt die offenen
Hände übereinander und antwortet
auf die Worte „Der Leib Christi“ mit
dem Wort „Amen“ als Bestätigung
dieser Glaubensausage. Danach wird
die Hostie von den Gläubigen mit
Andacht und Ehrfurcht verzehrt.

 
 

Ewige Licht

In katholischen Kirchen brennt Tag
und Nacht das Ewige Licht. Es
erinnert an die Gegenwart Gottes in
Wein und Brot. Mit der Kniebeuge
als Zeichen der Verehrung und der
Anbetung, würdigen Gläubige den
heiligen Ort, an dem die
gewandelten Hostien aufbewahrt
werden.
In den Gestalten von Brot und Wein
ist Jesus Christus in der Kirche
gegenwärtig. In der heiligen Messe
(Eucharistie), dem zentralen
Sakrament der katholischen Kirche,
werden Brot und Wein am Altar in
den Leib und das Blut Christi
gewandelt. Dieses Zeichen der
Gegenwart Gottes reicht über die
Feier der Eucharistie hinaus.
Deshalb wird das gewandelte Brot,
die Hostien, im Tabernakel, einem
kleinen Schrank oder Tresor im
Altarraum oder einer
Sakramentskapelle aufbewahrt. Das
so genannte Ewige Licht macht auf
diesen Ort aufmerksam. Tabernakel
und Altar sind wegen ihres engen
Bezugs zum Sakrament der
Eucharistie besondere Orte im
Kirchenraum, deren Würde durch
eine besondere Distanz
(Absperrung) betont wird.

Die Kniebeuge wird in Richtung des
Tabernakels gemacht. Im Stehen,
mit gefalteten Händen, sammelt
man sich kurz, beugt das rechte
Knie auf den Boden, beugt den
Kopf, verharrt einen Moment und
richtet sich langsam wieder auf.


 

Beichte

Die Beichte ist das Sakrament der
Wende und Umkehr. Im Beichtstuhl
oder Beichtzimmer bekennen
Gläubige ihre Schuld. Der Priester
spricht sie im Namen Gottes von
Verfehlungen und von Sünden los.
Menschen wird im Leben vielfach
deutlich, dass sie auf dem falschen
Weg sind, dass sie falsch gehandelt
haben, dass sie ihr Leben ändern
müssen. Diese Gewissenserforschung
ist Bestandteil der Beichte. Im
persönlichen Gespräch mit dem
Priester, das kniend im Beichtstuhl
oder in einem eigenen Beichtzimmer
stattfindet, bekennen Menschen ihre
Schuld, bereuen Sünden und Fehler.
In der Lossprechung (Absolution)
durch den Priester verzeiht Gott den
Menschen und ermöglicht ihnen
einen neuen Anfang.

 
 

Evangelium


Den Text aus dem Evangelium, der
im Wortgottesdienst verlesen wird,
hören die Gläubigen im Stehen. Das
Evangelium ist die „Frohe
Botschaft“ von Jesu Leben, Tod und
Auferstehung. Das Stehen ist ein
Zeichen gespannter öffentlicher
Aufmerksamkeit und des Respektes
vor dem Wort Gottes.
Diese öffentliche Aufmerksamkeit
und diesen allgemeinen Respekt
bekunden die Gläubigen auch dem
Priester, der zu Beginn des
Gottesdienstes in die Kirche
einzieht. Sie bekunden dies auch bei
den öffentlichen Gebeten im
Gottesdienst, wie zum Beispiel beim
Glaubensbekenntnis, beim Sanctus
vor der Wandlung oder dem „Vater
unser“. Meist ruft der Priester zu
diesem öffentlichen Gebet mit der
Formel: „Lasset uns beten“ auf, die
gleichzeitig auch die Aufforderung
darstellt, sich zu erheben.

 

Beten

Beten heißt, sich in Freud und Leid
an Gott wenden und ihm die
persönlichen Bitten vortragen. Seit
alters her knien Menschen vor
ihrem höchsten Herrn. Das Knien ist
dabei ein Zeichen der Demut und
der Ehrfurcht vor Gott.
Bei der Feier der Heiligen Messe
knien Christen bei der Wandlung
nieder. Bei dieser heiligen Handlung
wird das Brot auf dem Altar in den
Leib und der Wein in das Blut Christi
verwandelt. Damit ist Christus selbst
in den Gestalten von Brot und Wein
gegenwärtig. Ihn beten die
Menschen im Gottesdienst als
Gottes Sohn an. Deshalb knien sich
die Gläubigen auf die Kniebank in
den Bänken oder an den Stühlen.
Die Geste des Gebetes und der Bitte
sind die gefalteten Hände. Die
Hände werden aufeinander gelegt,
die Finger ineinander verschränkt.
Um sich ganz auf das Gespräch mit
Gott zu konzentrieren, können die
Ellbogen auch auf der Bank
abgestützt und die Hände vor die
Augen gelegt werden, wie dies viele
Menschen nach dem Empfang der
heiligen Kommunion tun.

 
 
 
 
 
 

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