Christi Himmelfahrt
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Mariengrotte in Naumburg
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Wallfahrt nach Naumburg

Walldüren-Wallfahrt
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Wallfahrt nach Walldüren

Diözesan Chorfahrt 2012 nach Rom

Messe zum mitsingen
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Papstbesuch in Deutschland

Pilgerfahrt unserer Gemeinde nach Etzelsbach

Unsere Fahrt zum Papstbesuch in Etzelsbach war für die 50 Teilnehmer ein großes Gemeinschaftserlebnis. Der ca. 4 km lange Fußweg vom Sonderparkplatz auf der A38 hat noch ein- mal die Bedeutung des gemeinsamen Pilgerns unterstrichen. Große Freude herrschte als Papst Benedikt XVI. eintraf. Beein- druckend war, wie er in seiner Predigt die Bedeutung der Got- tesmutter Maria anhand des Etzelbacher Gnadenbildes der Schmerzhaften Mutter erläuterte:
„Die Marienverehrung konzentriert sich auf die Betrachtung der Beziehung zwischen der Mutter und ihrem göttlichen Sohn. Die Gläubigen haben betend, leidend, dankend und freudig immer wieder neue Aspekte und Attribute gefunden, die uns dieses Geheimnis besser erschließen können, z.B. im Bild des Unbe- fleckten Herzens Marias als Symbol der tiefen und der vorbe- haltlosen Einheit der Liebe mit Christus. Nicht die Selbstver- wirklichung, das sich selber Haben- und Machen-Wollen schafft die wahre Entfaltung des Menschen, wie es heute als Leitbild modernen Lebens propagiert wird, das leicht zu einem verfei- nerten Egoismus umschlägt. Vielmehr ist es die Haltung der Hingabe, des sich Weggebens, die auf das Herz Marias und damit auf das Herz Christi ausgerichtet ist und auf den Nächs- ten ausgerichtet ist und so uns erst uns selber finden lässt. „Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Gu- ten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind" (Röm 8,28), so haben wir gerade in der Lesung aus dem Rö- merbrief gehört. Gott hat bei Maria alles zum Guten geführt, und er hört nicht auf, durch Maria das Gute sich weiter ausbrei- ten zu lassen in der Welt. Vom Kreuz herab, vom Thron der Gnade und der Erlösung, hat Jesus seine Mutter Maria den Menschen zur Mutter gegeben. Im Moment seiner Aufopferung für die Menschheit macht er Maria gleichsam zur Vermittlerin des Gnadenstroms, der vom Kreuz ausgeht. Unter dem Kreuz wird Maria zur Gefährtin und Beschützerin der Menschen auf ihrem Lebensweg. „In ihrer mütterlichen Liebe trägt sie Sorge für die Brüder und Schwestern ihres Sohnes, die noch auf der Pilgerschaft sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zur ewigen Heimat gelangen", so hat es das Zweite Va- tikanische Konzil formuliert (Lumen Gentium, 62). Ja, wir gehen durch Höhen und Tiefen, aber Maria tritt für uns ein bei ihrem Sohn und hilft uns, die Kraft seiner göttlichen Liebe zu finden und sich ihr zu öffnen.
Unser Vertrauen auf die wirksame Fürsprache der Gottesmutter und unsere Dankbarkeit für die immer wieder erfahrene Hilfe tragen in sich selbst gleichsam den Impuls, über die Bedürfnis- se des Augenblicks hinauszudenken. Was will Maria uns ei- gentlich sagen, wenn sie uns aus einer Not errettet? Sie will uns helfen, die Weite und Tiefe unserer christlichen Berufung zu erfassen. Sie will uns in mütterlicher Behutsamkeit verstehen lassen, dass unser ganzes Leben Antwort sein soll auf die er- barmungsreiche Liebe unseres Gottes. Begreife – so scheint sie uns zu sagen –, dass Gott, der die Quelle alles Guten ist und der nie etwas anderes will als dein wahres Glück, das Recht hat, von dir ein Leben zu fordern, das sich ganz und freudig seinem Willen überantwortet und danach trachtet, dass auch die anderen ein Gleiches tun. „Wo Gott ist, da ist Zukunft". In der Tat – wo wir Gottes Liebe ganz über unser Leben und in unserem Leben wirken lassen, da ist der Himmel offen. Da ist es möglich, die Gegenwart so zu gestalten, dass sie mehr und mehr der Frohbotschaft unseres Herrn Jesus Christus ent- spricht. Dort haben die kleinen Dinge des Alltags ihren Sinn, und dort finden die großen Probleme ihre Lösung.“



Unsere Pilgerfahrt nach Etzelsbach bei wunderschönem Herbstwetter war wirklich ein besonders Erlebnis. Spätestens das Fahren auf der gesperrten A 38 mit den vielen Helfern der verschiedenen Dienste hat jedem in Erinnerung gerufen, was für ein besonderer Tag der Besuch des Papstes in unserer Nähe ist. Der gemeinsame Fußweg, die vielen Menschen aus anderen Gemeinden, die Musik, das gemeinsame Gebet – schön war´s!! Und sogar der Rückweg im Dunkeln war problemlos; da alles gut ausgeschildert war, waren alle schnell wieder im Bus und gegen 22 Uhr zurück in Baunatal.

 
 
 
 
 

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